← Zur Framework-Seite 01 Input Intelligence 02 Warum dieser Weg 03 Agent Swarm Intelligence Stack 04 Role Intelligence 05 Requirement Intelligence 06 Governance Intelligence 07 Pattern Intelligence 08 Story Intelligence 09 Solution Intelligence 10 Architecture Blueprint Intelligence 11 Decision Intelligence 12 Delivery Readiness Intelligence 13 Evidence Intelligence
Agent Swarm Intelligence

DECISION-LAB

MVP 1.1 CR-Stufe 2 Compatibility-Stress-Vergleichslauf b6a0 (qwen2.5:7b) · runs/run_2026-07-19_00-37-44_b6a0
Release-Basis: MVP 1.1, gehärtete Pipeline (Referenz: 434c) · Modell: qwen2.5:7b
Vom einfachen Requirement zur geprüften Entscheidungsgrundlage
Ein einfacher Change Request wird durch mehrere Rollen geprüft, als Requirement präzisiert, in einen Epic-Vorschlag und eine User Story übersetzt, auf Risiken und Governance bewertet und anschliessend auf Delivery-Readiness geprüft.
Run-Status, Quality und Betrieb
Release-Basis: MVP 1.1, gehärtete Pipeline (Referenz: 434c)Run-Typ: MVP_1_1_CR_STAGE_2_COMPARISON_RUN_B6A0_V1Modell: qwen2.5:7b
Run-Rolle: MVP 1.1 CR-Stufe 2 Compatibility-Stress-Vergleichslauf b6a0 (qwen2.5:7b)Drift: kein Domain Drift (Context Purity OK)Purity: 100JSON: 5 / 5 valideModell: qwen2.5:7b
Decision Score: 5Governance Health: REDBlocking Roles: 1
Statusentscheidung: MVP_1_1_CR_STAGE_2_B6A0_ACCEPTED_AS_COMPARISON_EVIDENCE_WITH_CONTROLLED_WARNINGS
  • Abschluss der CR-Staffelung: CR-Stufe 2 mit verbindlicher Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen auf der gehärteten MVP-1.1-Pipeline, direkt vergleichbar mit der Basisreferenz 434c und der CR-Stufe 1 dbf0.
  • Score-Plateau über die vollständige Staffelung: Zum dritten Mal in Folge identische aggregierte Governance-Werte (BLOCKED_BY_VETO, Severity HIGH, Release Readiness 30, kritisches Gewicht 17 / 42, Veto Tester, kritisch Developer und Tester).
  • Technische Metriken sauber: Context Purity OK ohne Detektorbefund, Purity 100, JSON-Validität 5 / 5 dreifach belegt (raw, normalized, gesamt).
  • Tester Output Contract v1 aktiv (ENFORCED_WITH_WARNINGS): drei Alias-Zuordnungen, keine blockierten Einträge, release_status und risk_level entfernt, summary und risks nachgefüllt, Raw Output erhalten. Die Anzahl der Zuordnungen allein ist keine Qualitätskennzahl.
  • Product Owner liefert vollständige formale Governance (PARTIALLY_APPROVABLE, MEDIUM, Quality Guard OK).
  • Kontrollierte Warnungen dokumentiert: BA-Cross-Field-Widerspruch, PO-Overreach im Raw Content, Developer Compatibility Overclaim, SA-Kompatibilitätstiefe, kanonische Tester-Vollständigkeit, Report-Semantik und Risk-Classification-Flattening (siehe Evidence Warning).
  • Compatibility Propagation Gap als wichtigste neue Ableitungslücke der CR-Stufe 2 dokumentiert (constraints und regression_hints leer trotz verbindlicher Kompatibilitätsanforderung); Post-Staffelungs-Backlog, kein Staffelungs-Neustart.
  • Kein neuer Master, keine neue Referenz, keine Ablösung von 434c, keine Delivery-Freigabe, keine Modellpromotion, keine neue MVP-Stufe.
Was die Governance-Zahlen bedeuten
  • Kritisches Gewicht 17 / 42: Ein wesentlicher Anteil der gewichteten Governance-Last ist kritisch; Quellen sind der Developer (technische Rollenposition) und der Tester (Veto), identisch mit 434c und dbf0.
  • Kritischer Anteil 0.4: Rund 40 Prozent der gewichteten Bewertung liegen im kritischen Bereich.
  • Score-Plateau über die vollständige Staffelung: Status, Severity, Eskalation, Release Readiness, Stability, Decision Score, Governance Health und Blocking Roles sind zum dritten Mal in Folge identisch, obwohl der Change Request stufenweise erweitert wurde. Die zunehmende Komplexität schlägt sich in den Rollenoutputs, den Compatibility-Fragen, den Tester-Contract-Artefakten, der Report-Semantik und der Delivery-Relevance-Propagation nieder, nicht im Release-Score.
  • Governance Severity HIGH und Höchste Eskalation HIGH: Die Blockade ist eine harte Governance-Aussage dieses Runs.
  • Release Readiness 30 / 100: Der Change Request ist aus Governance-Sicht deutlich nicht umsetzungsreif.
  • Blocking Roles 1: Die Blockade stammt allein aus dem Tester-Veto; die Developer-Kritikalität wirkt über das Gewicht, nicht als Veto.
  • Decision Score 5 und Governance Health RED: Governance-Ampeln dieses Laufs (Veto plus zwei kritische Rollen); sie zeigen keine technische Instabilität an.
  • JSON-Validität ist nicht gleich fachliche Freigabe: Output-Qualität und Governance-Entscheidung werden separat bewertet.
Evidence Warning: Kontrollierte Warnungen und Audit-Hinweise dieses Vergleichslaufs. Erstens, strenge Rollenentscheidungen und ein Rollenwiderspruch: Das Tester-Veto (qa_decision REQUIRES_FIXES) und die Developer-Bewertung (NOT_APPROVABLE, NOT_IMPLEMENTABLE, risk_level HIGH) sind Rollenpositionen zum erweiterten Change Request, keine Aussagen über die Pipeline-Stabilität. Der Business Analyst behauptet in seiner Summary klar definierte Business Rules, Akzeptanzkriterien und Prozessauswirkungen und weist im selben Output fehlende Business Rules, fehlende Akzeptanzkriterien und ein Prozessrisiko aus; dieser Cross-Field-Widerspruch ist bei formal grünem Quality Guard eine fachliche Konsistenzlücke, die Summary wird in der kuratierten Sicht nicht als wahr übernommen. Zweitens, Tester Output Contract und kanonische Vollständigkeit: In diesem Lauf drei Alias-Zuordnungen, keine blockierten Einträge, release_status und risk_level entfernt, summary und risks nachgefüllt (risks als leere Liste), Raw Output erhalten. Die Anzahl der Zuordnungen allein ist keine Qualitätskennzahl; weniger Zuordnungen können auch einen einfacheren Rohoutput bedeuten. Fachlich vermischt test_scope Scope, Testfälle, Risiken und Prüfnachweise, test_cases enthält im Wesentlichen nur die Regression, konkrete Länder-, Steuer- und Validierungstests fehlen, und die explizite API-Rückwärtskompatibilität erscheint nur als fehlender Prüfnachweis statt als ausgearbeitete Positiv-, Negativ- und Regressionstests. Über die Staffelung sinkt die kanonische Vollständigkeit (434c sieben Zuordnungen und null blockierte Einträge, dbf0 fünf und drei, b6a0 drei und null); das ist ein Ergebnis der vollständigen CR-Staffelung, der Tester-Contract-Review wird erst nach Abschluss und Veröffentlichung der Staffelung als eigener Backlog-Punkt geführt. Drittens, qualitative Rollen-Limitationen: Die formale PO-Governance ist sauber (PARTIALLY_APPROVABLE, MEDIUM, Quality Guard OK), im Raw Content verbleiben jedoch eine MVP-Empfehlung mit mindestens einer zusätzlichen Rechnungsadresse, die Verschiebung der Länder-, Steuer- und Validierungsregeln auf später, obwohl sie Bestandteil des Change Requests sind, eine nicht belegte Abhängigkeit zu bestehenden Rechnungsprozessoptimierungen, eine Neudefinierung von API-Schnittstellen entgegen der geforderten Rückwärtskompatibilität, unbelegte Nutzungskontexte und Geschäftsszenarien sowie zusätzliche PascalCase-Strukturen neben den kanonischen PO-Feldern; nichts davon ist eine finale Produktentscheidung, eine Scope-Freigabe oder eine Delivery-Grundlage. Der Developer behandelt API-Versionierung, mögliche Breaking Changes, Migration, Default-Verhalten, Regelmodell, Gültigkeit, Versionierung, Auditierbarkeit, Ownership und Source of Truth; seine Raw-Aussage, die Rückwärtskompatibilität werde sichergestellt, ist zu sicher formuliert, kuratiert gilt: Rückwärtskompatibilität ist eine verbindliche Anforderung, ihre technische Erfüllung ist noch nicht nachgewiesen; die Developer-Summary ist leer. Der Solution Architect ist formal stabil, sein kanonischer Rollenoutput ist gegenüber dbf0 jedoch inhaltlich unverändert (kanonische Feldinhalte identisch) und behandelt die neue verbindliche Kompatibilitätsanforderung nicht in der nötigen Tiefe: betroffene bestehende APIs, Kompatibilitätsgarantien, API-Versionierungsstrategie, Migrations- und Übergangsstrategie, Regel-Ownership, Gültigkeit und Versionierung der Regelkontexte, Auswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse und Systemgrenzen für Alt- und Neufunktion fehlen; der konsolidierte Report ergänzt Teile davon, der originale Rollenoutput bleibt für CR-Stufe 2 zu dünn. Viertens, Compatibility Propagation Gap, wichtigste neue Ableitungslücke dieser CR-Stufe: In delivery_relevance.json bleiben constraints und regression_hints leer, obwohl der Original-Change-Request die verbindliche Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen fordert; die API-Versionsstrategie erscheint nur als offene Frage. Kein Grund, die abgeschlossene Staffelung neu zu fahren; Post-Staffelungs-Backlog. Fünftens, Report-Semantik: Die Zeile Keine zentralen Blocker erkannt widerspricht den blockierenden Positionen von Developer und Tester; derselbe Regressionstext wird mehrfach unter Testbarkeit, Regression und Empfehlung wiederholt, die Report Semantics Deduplication ist unter CR-Stufe 2 nicht vollständig stabil; Raw- und Normalized-Tester-Hash sind identisch, obwohl Mapping, Feldentfernung und Missing-Field-Fill dokumentiert sind; die Risikokategorisierung enthält keine API- oder Architecture-Gruppe, obwohl API-Versionierung und Rückwärtskompatibilität zentrale Themen sind. Diese Punkte bleiben Audit-Hinweise und werden nicht geglättet. Sechstens, Risk-Classification-Flattening: Der konsolidierte Report zeigt nur Medium-Business, Medium-Testing und Low-Other und keine Critical- oder High-Gruppe. Das ist ein Unterschied der Reportkategorisierung und darf nicht als geringeres fachliches Risiko gegenüber dbf0 gelesen werden, denn die Governance Severity bleibt HIGH, der Developer bleibt bei risk_level HIGH, die Rückwärtskompatibilität ist explizit verpflichtend und die API-Versionierung ist offen. Siebtens, Betriebswerte: CPU-Temperatur und Systemlast sind nicht Teil der Run-Artefakte. Nachgereichter manueller Momentwert aus dem LHM:CoreMax-Screenshot: 00:21, 19.07.2026, NAB9 CRIT_OS, CPU 90 °C, Load 48 %, zeitlich während des Product-Owner-Agenten. Dieser Wert ist kein Run-Artefakt, kein Durchschnitt, kein Maximalwert über den vollständigen Lauf, kein thermischer Vergleichsbeweis und kein Qualitäts- oder Geschwindigkeitsbeweis. Kein Freeze-Blocker, weil das Runtime Timing vollständig vorhanden ist.
Runtime und Betrieb
Modellqwen2.5:7b, lokal auf NAB9 (aus metadata.json)
KnowledgeSMART_ROUTING (aktiviert)
Laufzeit25:48 Minuten (1547.58 s, runtime_timing.json); 18.30 s schneller als dbf0 und 11.83 s schneller als 434c, normales Einzelrun-Rauschen, kein Performance-Nachweis
Langsamster AgentProduct Owner mit 356.03 s
Agent-LaufzeitenBA 290.7 s · PO 356.0 s · Dev 312.9 s · SA 272.0 s · Tester 316.0 s
BetriebswerteManueller Momentwert: 00:21, 19.07.2026 · NAB9 CRIT_OS · CPU 90 °C · Load 48 % · Quelle: LHM:CoreMax-Screenshot, während des Product-Owner-Agenten

Laufzeitwerte aus metadata.json und runtime_timing.json des Runs. CPU-Temperatur und Systemlast sind nur als nachgereichter manueller Momentwert aus dem LHM:CoreMax-Screenshot dokumentiert (00:21 Uhr, während des Product-Owner-Agenten); sie sind kein Run-Artefakt, kein Durchschnitt, kein Maximalwert über den vollständigen Lauf, kein thermischer Vergleichsbeweis und kein Qualitäts- oder Geschwindigkeitsbeweis.

Massnahme: Betriebsregel für 7b bleibt gültig: keine Mehrfachläufe ohne Abkühlphase.

Kurzurteil: Abschluss der CR-Staffelung auf der gehärteten MVP-1.1-Pipeline: Die CR-Stufe 2 fügt die verbindliche Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen als expliziten Bestandteil des Original-Change-Requests hinzu. Die technischen Metriken bleiben sauber, Context Purity OK ohne Detektorbefund, Purity 100, JSON 5 / 5 dreifach belegt. Die aggregierten Governance-Werte sind zum dritten Mal in Folge identisch (Score-Plateau über die vollständige Staffelung); die zusätzliche fachliche Komplexität zeigt sich in den Rollenoutputs, den Compatibility-Fragen, den Tester-Contract-Artefakten, der Report-Semantik und der Delivery-Relevance-Propagation, nicht im Release-Score.

Empfehlung: Als finale Vergleichsevidence der CR-Stufe 2 dokumentieren und die Staffelung damit abschliessen. Tester-Contract-Review und Compatibility Propagation Gap als Post-Staffelungs-Backlog führen; keine Fix- oder Run-Schleife innerhalb der abgeschlossenen Staffelung. Keine Delivery-Freigabe ableiten: Die Rückwärtskompatibilität ist eine verbindliche Anforderung, ihre technische Erfüllung ist im aktuellen Run nicht nachgewiesen.

Vergleichskontext: Vergleichskette der CR-Staffelung: 434c ist die aktive gehärtete Basisreferenz mit dem Basis-Change-Request (1559.41 s). dbf0 ist die CR-Stufe 1 mit den Regelkontexten je Rechnungsadresse (1565.88 s). b6a0 ist die CR-Stufe 2 mit der verbindlichen Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen (Compatibility Stress, 1547.58 s). Alle drei Läufe zeigen identische aggregierte Governance-Werte (BLOCKED_BY_VETO, Severity HIGH, Release Readiness 30, kritisches Gewicht 17 / 42, Developer und Tester kritisch, Tester-Veto) und identisch saubere technische Metriken (Purity 100, Context Purity OK, JSON 5 / 5). Die Laufzeitdifferenzen (b6a0 ist 18.30 Sekunden schneller als dbf0 und 11.83 Sekunden schneller als 434c) sind normales Einzelrun-Rauschen und kein Performance-Nachweis. Kernaussage der Staffelung: Die technische Pipeline bleibt über alle drei CR-Stufen stabil; die zunehmende fachliche Komplexität wird nicht mehr in den aggregierten Governance-Kennzahlen sichtbar, sondern zeigt sich in den Rollenoutputs, den Compatibility-Fragen, den Tester-Contract-Artefakten, der Report-Semantik und der Delivery-Relevance-Propagation. bd43 bleibt Historical MVP 1.1 Master.

Referenzregel: 434c bleibt die aktive gehärtete Basisreferenz; dbf0 (CR-Stufe 1) und b6a0 (CR-Stufe 2) sind finale Vergleichsevidence der abgeschlossenen Staffelung. b6a0 ist kein neuer Master, keine neue Referenz, keine Ablösung von 434c, keine Delivery-Freigabe, keine Modellpromotion, keine neue MVP-Stufe und keine MVP 1.2; keine neunte Anpassung. Die Tester-Contract-Differenzen über 434c, dbf0 und b6a0 werden als Vergleichsergebnis dokumentiert. Änderungen an Tester Output Contract, Variant Normalizer, Rollenprompts oder Knowledge-Routing erfolgen nicht innerhalb der abgeschlossenen Staffelung. Jede spätere Änderung erfordert mindestens einen neuen Basis-Referenzlauf; für eine erneute vollständige Staffelung müssten auch die beiden erweiterten CR-Stufen erneut ausgeführt werden. Der Tester-Contract-Review und der Compatibility Propagation Gap werden als Post-Staffelungs-Backlog geführt.

01
Input Intelligence
Der Auftrag an die Simulation

Ein einzelner Change Request ist der Ausgangspunkt der gesamten Analyse. Alles, was in den folgenden Intelligence-Schichten entsteht, wird aus diesem Input abgeleitet.

Originaler Change Request
Ein Kunde soll mehrere Rechnungsadressen speichern können. Pro Rechnungsadresse sollen eigene Länder-, Steuer- und Validierungsregeln unterstützt werden. Bestehende Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen müssen rückwärtskompatibel bleiben.
Dieser Satz ist die Quelle der gesamten Simulation.
Die folgenden Abschnitte zeigen, wie Decision-Lab diesen Input klassifiziert, rollenbasiert bewertet, fachlich präzisiert und zu einer Entscheidungsgrundlage verdichtet.
Simulationskontext
GRUPPETEST - IREB Core Group STATUSCLARIFICATION_REQUIRED ANFORDERUNGSTYPFunktionale Systemfähigkeit Das Requirement beschreibt eine fachliche Fähigkeit, die das System bereitstellen soll. · Technischer Simulationswert: FUNCTIONAL RES-v1NO_MEANINGFUL_IMPROVEMENT KNOWLEDGEaktiviert (j, SMART_ROUTING) LLMqwen2.5:7b HARDWARENAB9 · Intel i9-12900HK Intel Iris Xe Graphics, keine dedizierte GPU ROLLENBusiness Analyst · Product Owner · Developer · Software - Solution Architect · Tester

Die fachliche Präzisierung, Rollenbewertung, Governance-Prüfung, Story-Ableitung und Umsetzungsentscheidung entstehen erst in den folgenden Abschnitten.

Vom Input zur Architektur-Begründung
01 Input Intelligence→02 Warum dieser Weg

Der ursprüngliche Change Request ist erfasst. Bevor die Analyse beginnt, erklärt Decision-Lab, warum der Input nicht direkt beantwortet, sondern strukturiert verarbeitet wird.

02
Warum dieser Weg
Die Begründung für den Agent Swarm Intelligence Stack
Architektur-Rationale
Warum dieser aufwendige Weg?
Modell-Kontext. Die MVP-1.0-Baseline lief mit qwen2.5:3b auf NAB9. Für die lokale MVP-1.1-CR-Staffelung wird qwen2.5:7b als festes Vergleichsmodell verwendet. Daraus folgt keine allgemeine Modellpromotion. 434c ist die gehärtete Referenz des Vergleichslaufs; dieser Lauf b6a0 ist die CR-Stufe 2 der Staffelung (Compatibility Stress) auf derselben gehärteten Pipeline, mit Knowledge SMART_ROUTING. Die folgende Architektur-Begründung gilt modellunabhängig.
Lokales Modell, kompakte Hardware, kontrollierte Entscheidungslogik statt blindem Vertrauen in eine Einzelantwort.
Lokales LLM Baseline qwen2.5:3b · MVP 1.1 qwen2.5:7b NAB9 Intel i9-12900HK Intel Iris Xe Graphics 96 EU Halluzinationsrisiko sichtbar machen Full Evidence

Decision-Lab wurde bewusst nicht als einfache Chatbot-Antwort gebaut. Ein einzelnes LLM kann überzeugend formulieren, aber bei Requirements, Architektur, Governance und Delivery-Entscheiden fachliche Regeln erfinden, technische Annahmen vermischen oder wichtige Risiken übersehen.

Deshalb zerlegt Decision-Lab den Change Request in mehrere Intelligence-Schichten. Jede Schicht hat eine begrenzte Aufgabe. Jede Rolle bewertet denselben Input aus ihrer eigenen Verantwortung. Die Ergebnisse werden geprüft, normalisiert, konsolidiert und als vollständige Evidenz sichtbar gemacht.

Diese Architektur ist besonders wichtig, weil der MVP lokal läuft. Das System arbeitet lokal auf kompakter Hardware. Für die lokale MVP-1.1-CR-Staffelung wird qwen2.5:7b als festes Vergleichsmodell verwendet; die MVP-1.0-Baseline lief mit qwen2.5:3b. Qualität entsteht hier nicht durch rohe Modellgrösse, sondern durch klare Rollen, kontrollierte Verarbeitungsschritte, Governance-Regeln und vollständige Nachvollziehbarkeit.

Warum diese Architektur notwendig ist ▼

Decision-Lab nutzt den Agent Swarm Intelligence Stack nicht als technische Spielerei. Der Stack ist eine bewusste Antwort auf die Grenzen eines lokalen MVP-Setups.

Die MVP-1.0-Baseline qwen2.5:3b und das MVP-1.1-Vergleichsmodell qwen2.5:7b laufen lokal auf einem NAB9 mit Intel i9-12900HK und Intel Iris Xe Graphics (96 EU). Diese Umgebung ist kompakt, unabhängig und gut nachvollziehbar, aber sie ersetzt keine grosse GPU-Infrastruktur und kein grosses Cloud-LLM.

Darum darf das System nicht darauf vertrauen, dass eine einzelne Modellantwort alles richtig macht. Stattdessen wird der Entscheidungsprozess strukturiert.

Der ursprüngliche Change Request wird zuerst unverändert übernommen. Danach wird er klassifiziert, mit Knowledge-Kontext angereichert, in Rollenperspektiven übersetzt, durch Agents bewertet, auf Struktur geprüft, normalisiert und zu einem Governance-Entscheid konsolidiert.

Diese Struktur reduziert Halluzinationsrisiken. Nicht, weil das Modell plötzlich unfehlbar wird. Sondern weil die Antwort nicht mehr unkontrolliert als ein einziger Text entsteht. Fachliche Analyse, Produktbewertung, technische Prüfung, Architekturperspektive, Testbarkeit, Governance, Pattern-Empfehlungen, Lösungsskizze und Entscheidungslogik werden getrennt betrachtet und anschliessend nachvollziehbar zusammengeführt.

Wenn ein Agent unsauber antwortet, wenn ein Output nicht als JSON erkannt wird oder wenn Knowledge-Kontext in eine falsche Richtung zeigt, wird das nicht versteckt. Es bleibt im Full-Evidence-Bereich sichtbar. Das ist Teil des Konzepts.

Decision-Lab soll nicht nur schöne Antworten erzeugen. Es soll prüfbare Entscheidungswege zeigen. Gerade in einem lokalen Setup ist Transparenz wichtiger als perfekte Oberfläche.

Der Nutzen liegt deshalb nicht darin, dass jeder einzelne Agent immer perfekt antwortet. Der Nutzen liegt darin, dass der gesamte Entscheidungsweg sichtbar wird. Aus einem einfachen Requirement entsteht eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage. Nicht durch eine einzelne KI-Antwort. Sondern durch einen strukturierten, lokalen und überprüfbaren Agent-Swarm-Prozess.

Problem
Grenze des Einzelprompts
Eine einzelne LLM-Antwort kann fachlich überzeugend klingen, aber Requirements, Architektur, Governance und Delivery-Aspekte vermischen.
Problem
Grenze des lokalen Modellbetriebs
Ein kompaktes lokales Modell muss stärker geführt werden als ein grosses Cloud-Modell. Das gilt auch für das grössere 7b-Vergleichsmodell. Qualität entsteht hier nicht durch Modellgrösse, sondern durch Prozessstruktur.
Problem
Halluzinationsrisiko
Nicht belegte Business Rules, falsche technische Annahmen oder domänenfremde Knowledge-Fragmente müssen sichtbar und überprüfbar bleiben.
Struktur ersetzt blinde Modellgläubigkeit
Lösung
Rollen trennen Verantwortung
Business Analyst, Product Owner, Developer, Solution Architect und Tester prüfen denselben Input aus klar getrennten Verantwortungen.
Lösung
Governance prüft Entscheidung
Risiken, Vetos, Blocker und Release Readiness werden konsolidiert, statt in einer einzelnen Antwort unterzugehen.
Lösung
Evidence macht alles prüfbar
Konsolidierter Report, Agentenberichte, Normalisierung und Rohdaten bleiben vollständig sichtbar.
Von der Begründung zum Intelligence Stack
02 Warum dieser Weg→03 Agent Swarm Intelligence Stack

Die Architekturentscheidung ist begründet. Jetzt zeigt der Stack, welche sechs Intelligence-Schichten den Change Request konkret verarbeiten.

03
Agent Swarm Intelligence Stack
Wie aus einem einfachen Requirement eine Entscheidungsgrundlage entsteht

Decision-Lab bewertet einen Change Request nicht als einzelne KI-Antwort. Der Input durchläuft mehrere Intelligence-Schichten. Fachliche Rollen, Governance, Patterns, Lösungsskizzen, Architektur-Blueprints und Entscheidungslogik greifen ineinander. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage mit vollständiger Evidenz.

Die Simulation erzeugt rollenbasierte Agentenoutputs, prüft deren Struktur, normalisiert Ergebnisse, konsolidiert Risiken und Governance-Status und exportiert die vollständige Evidenz. Die Hauptseite zeigt die kuratierte Entscheidungslogik. Der Full-Evidence-Bereich zeigt die vollständigen Rohdaten.
1Role
→
2Governance
→
3Pattern
→
4Solution
→
5Architecture
Blueprint
→
6Decision

Der Agent Swarm Intelligence Stack zeigt die innere Verarbeitungslogik der Simulation. Die folgenden Abschnitte 04 bis 13 zeigen die daraus entstehenden Ergebnisräume in einer lesbaren Reihenfolge.

Orientierung: Stack-Schichten und Ergebnisbereiche
Innere Verarbeitung versus sichtbare Homepage-Struktur
1 Role→04 Role Intelligence
2 Governance→06 Governance Intelligence
3 Pattern→07 Pattern Intelligence
4 Solution→09 Solution Intelligence
5 Blueprint→10 Architecture Blueprint Intelligence
6 Decision→11 Decision Intelligence
Abgeleitete Ergebnisbereiche
05 Requirement Intelligence entsteht aus Rollenoutputs, RES-v1 und IREB-Präzisierung. 08 Story Intelligence entsteht aus Requirement Intelligence, Governance und Rollenbeiträgen. 12 Delivery Readiness entsteht aus Story Boundary und Decision Intelligence. 13 Evidence Intelligence sammelt kuratierte Ergebnisse und vollständige Rohdaten.

Die folgenden Intelligence-Schichten zeigen, wie Decision-Lab den ursprünglichen Change Request verarbeitet. Jede Schicht ergänzt eine eigene Perspektive. Erst aus dem Zusammenspiel entsteht der konsolidierte Entscheidungsreport.

1Role Intelligence
Mehrere spezialisierte Rollen bewerten denselben Change Request parallel aus ihrer jeweiligen Verantwortung. Dadurch werden fachliche Lücken, Produktfragen, technische Auswirkungen, Architekturgrenzen und Testbarkeit sichtbar.
Business Analyst, Product Owner, Developer, Solution Architect und Tester betrachten denselben Input aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dadurch werden fachliche Lücken, Produktfragen, technische Auswirkungen, Architekturgrenzen und Testbarkeit sichtbar.
WichtigKonflikte zwischen Rollen werden nicht versteckt. Sie werden bewusst sichtbar gemacht, weil sie für eine echte Entscheidungsgrundlage wichtig sind.
Ergebnisbezug: Diese Schicht liefert Role Insights und Konflikte.
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2Governance Intelligence
Risiken, Vetos und Entscheidungsfähigkeit werden früh bewertet. Ein Change Request kann fachlich sinnvoll sein und trotzdem blockiert werden, wenn Business Rules, Architektur, Testbarkeit oder Governance fehlen.
Die Simulation prüft, ob ein Change Request freigegeben, mit Auflagen versehen oder blockiert werden muss. Governance Intelligence bewertet Risiko-Level, Vetorollen, kritische Rollen, Governance Severity, Governance Status und Release Readiness Score.
WichtigEin Change Request kann fachlich sinnvoll sein und trotzdem blockiert werden, wenn Business Rules, Architektur, Testbarkeit oder Governance fehlen.
Ergebnisbezug: Diese Schicht liefert Governance Status, Entscheidungsstatus, Blocker und Freigabehinweise.
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3Pattern Intelligence
Die Anforderung wird gegen wiederkehrende Lösungs- und Strukturmuster geprüft. Patterns sind Empfehlungen und helfen, Lösungsrichtungen sichtbar zu machen.
Pattern Intelligence erkennt, welche bekannten Enterprise Patterns zum Change Request passen könnten. Dazu gehören beispielsweise RBAC and Ownership Pattern, Audit Trail Pattern oder andere Architektur- und Governance-Muster.
WichtigPatterns sind Empfehlungen, keine fertige Umsetzung. Sie helfen, Lösungsrichtungen strukturiert sichtbar zu machen.
Ergebnisbezug: Diese Schicht liefert Pattern-Empfehlungen und sinnvolle Pattern-Kombinationen.
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4Solution Intelligence
Aus Rollenperspektiven und Mustern entsteht eine erste Lösungsskizze. Sie zeigt Optionen und Klärungsbedarf, ist aber keine Umsetzungsfreigabe.
Solution Intelligence verdichtet die fachlichen, technischen und governance-orientierten Hinweise zu einer möglichen Lösungsrichtung. Dabei werden Optionen, Abhängigkeiten und notwendige Klärungen sichtbar, ohne bereits eine finale technische Umsetzung festzulegen.
WichtigDie Lösungsskizze ist eine Entscheidungsgrundlage. Sie ist keine Umsetzungsfreigabe und kein fertiges technisches Design.
Ergebnisbezug: Diese Schicht liefert Lösungsskizze, Handlungsoptionen und empfohlene nächste Konkretisierungsschritte.
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5Architecture Blueprint Intelligence
Eine fachlich-technische Zielstruktur wird sichtbar gemacht. Verantwortungsbereiche wie API, Security, Governance, Audit und Speicher können getrennt betrachtet werden.
Architecture Blueprint Intelligence ordnet die Lösung in Architekturbereiche ein. Frontend, API, Security, Governance, Audit, Speicher, Datenhoheit und Integrationsgrenzen können dadurch getrennt betrachtet werden.
WichtigDer Architektur-Blueprint ist high-level. Er zeigt Verantwortungsbereiche und Struktur, ersetzt aber keine technische Spezifikation.
Ergebnisbezug: Diese Schicht liefert Architektur-Blueprint, Layer-Struktur und Verantwortungsbereiche.
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6Decision Intelligence
Alle Vorschichten werden zu einer Entscheidungsgrundlage verdichtet. Der Entscheidungsreport zeigt nicht nur, was möglich wäre, sondern ob die Umsetzung aktuell verantwortbar ist.
Decision Intelligence verbindet Rollenbeiträge, Risiken, Governance, Patterns, Lösungsskizze, Architekturhinweise und offene Fragen zu einem konsolidierten Entscheidungsreport.
WichtigDer Entscheidungsreport zeigt nicht nur, was gemacht werden könnte, sondern ob die Umsetzung in der aktuellen Form verantwortbar ist.
Ergebnisbezug: Diese Schicht liefert Empfehlung, Entscheidungsstatus, Risiken, Gegenmassnahmen und nächste Schritte.
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Was aus dem Stack entsteht

Aus dieser Sequenz entsteht ein Entscheidungsreport mit mehreren strukturierten Komponenten. Die Farbe einer Komponente verweist auf die Quell-Schicht in der Grafik.

Governance Status
Freigegeben, mit Auflagen oder abgelehnt, jeweils mit nachvollziehbarer Begründung.
Governance Intelligence · Decision Intelligence
Role Insights und Konflikte
Kerninformationen, Spannungsfelder und Konflikte aus allen Rollenperspektiven.
Role Intelligence
Risiken und Gegenmassnahmen
Identifizierte Risiken, Risikokategorien, Schweregrade und empfohlene Massnahmen.
Governance · Role · Decision Intelligence
Pattern-Empfehlungen
Anwendbare Enterprise Patterns und sinnvolle Pattern-Kombinationen.
Pattern Intelligence
Architecture Blueprint
High-Level-Struktur, Layer, Verantwortungsbereiche und Architekturgrenzen.
Architecture Blueprint Intelligence
Nächste Schritte
Klare Handlungsoptionen und Klärungspunkte für Fachbereich, Product Owner, Architektur, Entwicklung, Testing und Delivery.
Decision · Delivery Readiness Intelligence
Vom Stack zur Rollen-Auswertung
03 Agent Swarm Intelligence Stack→04 Role Intelligence

Der Intelligence Stack übergibt den ursprünglichen Change Request an spezialisierte Rollenagenten. Jeder Agent erhält denselben Input, aber einen eigenen Auftrag, Kontext und Output-Vertrag.

04
Role Intelligence
Fünf Perspektiven prüfen denselben Change Request
Wie ein Agentenresultat entsteht
Von der Rollenperspektive zur prüfbaren Evidenz

Jeder Agent erhält denselben Change Request, aber einen eigenen fachlichen Auftrag. Aus Rolle, Knowledge-Kontext und Analysefokus entsteht ein rollenbezogener Prompt. Das lokale LLM erzeugt daraus eine Antwort. Decision-Lab prüft danach, ob diese Antwort als strukturierter JSON-Output verwendbar ist. Valide Outputs werden normalisiert und konsolidiert. Nicht valide Outputs werden nicht versteckt, sondern als Fallback markiert und im Full-Evidence-Bereich sichtbar gemacht.

1Rolle und Auftrag
→
2Prompt-Kontext
→
3LLM-Antwort
→
4JSON-Prüfung
→
5Normalisierung oder Fallback
→
6Konsolidierung
→
7Full Evidence
Die sieben Schritte erklärt▼
1. Rolle und Auftrag — Jeder Agent analysiert denselben Change Request aus einer klar definierten Verantwortung. 2. Prompt-Kontext — Rolle, Analyseauftrag, Knowledge-Kontext und Output-Erwartung werden zu einem Agentenprompt zusammengeführt. 3. LLM-Antwort — Das lokale Modell erzeugt die Antwort des jeweiligen Agents. 4. JSON-Prüfung — Decision-Lab prüft, ob die Antwort als strukturierter JSON-Output erkannt werden kann. 5. Normalisierung oder Fallback — Valide JSON-Ergebnisse werden normalisiert. Nicht valide Antworten werden als strukturierter Fallback gekennzeichnet. 6. Konsolidierung — Die verwertbaren Rollenbeiträge fliessen in Risiken, Governance, Story, Entscheidung und nächste Schritte ein. 7. Full Evidence — Alle Agentenoutputs, Normalisierungen, Fallbacks und Rohdaten bleiben vollständig sichtbar.
Fachlicher Agent
Ein Agent repräsentiert eine Rolle mit fachlicher Verantwortung. Business Analyst, Product Owner, Developer, Solution Architect und Tester prüfen denselben Input aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Technischer Output
Die Agentenantwort wird nicht einfach übernommen. Decision-Lab erwartet strukturierte Outputs, prüft JSON-Erkennung und markiert Abweichungen transparent.
Evidenz statt Glättung
Auch nicht perfekte Outputs bleiben sichtbar. Fallbacks, Normalisierungen und Rohdaten werden im Full-Evidence-Bereich offengelegt.
Technische Agentenlogik anzeigen▼

Ein Decision-Lab Agent besteht aus mehreren Ebenen.

Fachlich besitzt der Agent eine Rolle. Diese Rolle bestimmt, worauf der Agent achtet. Der Business Analyst sucht fachliche Lücken, fehlende Business Rules und offene Fragen. Der Product Owner bewertet Business Value, MVP-Scope und Priorität. Der Developer betrachtet Datenmodell, Validierungen, Fehlerfälle und technische Auswirkungen. Der Solution Architect prüft Systemgrenzen, Integration, Ownership und Rückwärtskompatibilität. Der Tester bewertet Testbarkeit, Akzeptanzkriterien, Fehlerfälle und Regression.

Technisch erhält jeder Agent einen Prompt. Dieser Prompt kombiniert den ursprünglichen Change Request, die Rollenbeschreibung, den Analyseauftrag, gegebenenfalls Knowledge-Kontext und die erwartete Output-Struktur.

Das LLM erzeugt daraus eine Antwort. Diese Antwort ist zunächst ein Rohoutput des Modells. Danach prüft Decision-Lab, ob die Antwort als JSON erkannt werden kann.

Wenn JSON erkannt wird, kann das Ergebnis strukturiert weiterverarbeitet werden. Wenn JSON nicht erkannt wird, wird die Antwort nicht verworfen. Sie wird als strukturierter Fallback markiert. Dadurch bleibt sichtbar, dass ein Agent geantwortet hat, aber der Output nicht vollständig maschinell auswertbar war. Ein Fallback ist ein Transparenzmechanismus, kein Systemabbruch.

Anschliessend werden Agentenoutputs normalisiert. Bekannte sprachliche Unschärfen, technische Rohwerte oder Strukturabweichungen können markiert und für den konsolidierten Report vorbereitet werden.

Erst danach fliessen die Rollenbeiträge in die weiteren Ebenen ein: Requirement Intelligence, Governance Intelligence, Pattern Intelligence, Story Intelligence, Solution Intelligence, Decision Intelligence und Full Evidence.

Diese Verarbeitung ist wichtig, weil Decision-Lab nicht blind einer einzelnen LLM-Antwort vertraut. Die Simulation macht sichtbar, welche Agenten strukturiert geantwortet haben, wo Fallbacks entstanden sind und welche Rohdaten der Entscheidung zugrunde liegen.

Knowledge-Kontext als Zusatzschicht
Was bedeutet Knowledge-Kontext?
Rollenbezogener Zusatzkontext, nicht freie Erfindung

Knowledge-Kontext bedeutet, dass ein Agent nicht nur den Change Request sieht, sondern zusätzlich ausgewählte Hintergrundinformationen erhält. Diese Informationen werden rollenbezogen zugesteuert. Im aktuellen MVP ist Knowledge-Kontext ein statischer, kategorisierter Textkontext. Er unterstützt die Rollenanalyse, ist aber noch keine Live-Auswertung einer echten Datenbank, keiner echten OpenAPI-Spezifikation und keiner echten UI-zu-API-zu-DB-Abbildung.

Knowledge: aktiviert Modus: SMART_ROUTING Grenze: keine Live-Introspektion Zielbild: echte Systemquellen
Was Knowledge heute ist
Ein rollenbezogen gerouteter Zusatzkontext aus statischen Wissensdateien und Kategorien.
Was Knowledge heute nicht ist
Keine Live-Datenbankanalyse, keine echte OpenAPI-Introspektion, keine automatische Prüfung realer Endpunkte und kein vollständiges UI-zu-API-zu-DB-Tracing.
Wofür Knowledge später gedacht ist
Später soll Knowledge auf echte technische Quellen zugreifen können, darunter Datenbankschema, Tabellen, Spalten, Keys, Constraints, REST-Endpunkte, OpenAPI-Spezifikation, Berechtigungen, UI-Flows und API-zu-DB-Mapping.
Knowledge-Kontext im Detail anzeigen▼
1Knowledge Registry
→
2Smart Routing
→
3Rollenprompt
→
4Agentenantwort
→
5Normalisierung
→
6Full Evidence

Im aktuellen MVP unterstützt Knowledge die Rollenanalyse durch gerouteten Kontext. Es ist aber noch keine echte Live-Systemanalyse. Künftige Versionen sollen Knowledge direkt aus Datenbankstruktur, OpenAPI-Spezifikation, REST-Endpunkten, UI-Flows und API-zu-DB-Mapping speisen.

Der Knowledge-Kontext ist im aktuellen MVP eine strukturierte Zusatzbasis für die Agenten.

Das System entscheidet nicht blind, jedem Agenten alles zu geben. Stattdessen wird Knowledge rollenbezogen geroutet. Ein Business Analyst benötigt vor allem fachliche Regeln, Prozesshinweise und Governance-Fragen. Ein Developer benötigt eher Datenmodell-, Validierungs-, Fehlerfall- und Integrationshinweise. Ein Solution Architect benötigt Architektur-, API-, Ownership-, Security- und Integrationskontext. Ein Tester benötigt Testbarkeit, Akzeptanzkriterien, Fehlerfälle, Regression und Testdatenhinweise.

Im aktuellen MVP ist dieser Knowledge-Kontext statisch. Das bedeutet: Die Inhalte stammen aus vorbereiteten Kategorien und Textkontexten. Dazu gehören zum Beispiel Business Governance, Process Governance, API Governance, Data Model, Solution Patterns, Security, Compliance, Testing und Runtime-Kontext.

Diese Knowledge-Schicht hilft dem kleinen lokalen LLM, nicht völlig frei zu antworten. Sie gibt dem Agenten Struktur, Begriffe, typische Risiken und bekannte Pattern mit.

Gleichzeitig ist wichtig, diese Grenze ehrlich zu zeigen. Der aktuelle Knowledge-Kontext liest noch nicht live aus einer echten Projektdatenbank. Er analysiert noch nicht automatisch echte Tabellen, Spalten, Datentypen, Primary Keys, Foreign Keys, Constraints oder Indizes. Er prüft noch keine realen REST-Endpunkte und keine echte OpenAPI-Spezifikation. Er kennt auch noch keine vollständige Verbindung zwischen UI-Maske, API-Endpunkt, Service-Logik und Datenbanktabelle.

Darum kann der aktuelle Knowledge-Kontext helfen, bessere Fragen zu stellen und typische Risiken sichtbar zu machen. Er darf aber nicht als endgültige technische Wahrheit verstanden werden.

Wenn im Full-Evidence-Bereich domänenfremde oder generische Knowledge-Fragmente sichtbar werden, ist das kein Grund, diese zu verstecken. Es zeigt die aktuelle Grenze des MVP. Genau deshalb ist Full Evidence wichtig: Der Leser sieht nicht nur die kuratierte Hauptansicht, sondern auch, welche Rohdaten und Knowledge-Kontexte im Hintergrund mitgewirkt haben.

Zielbild für spätere Versionen: Knowledge soll künftig nicht nur aus statischen Textdateien bestehen, sondern aus echten, überprüfbaren Projektquellen gespeist werden. Dazu gehören: echtes Datenbankschema, Tabellen, Spalten, Datentypen, Primary Keys, Foreign Keys, Constraints, Indizes, reale REST-Endpunkte, OpenAPI-Spezifikation, Request- und Response-Strukturen, Statuscodes, Fehlermodelle, Berechtigungsmodell, RBAC- und Ownership-Regeln, Audit- und Compliance-Regeln, UI-Flows, Mapping von UI zu API zu Datenbank, bestehende Business Rules, bestehende Prozessmodelle und Schnittstellen zu Umsystemen.

Dann könnte ein Agent nicht nur allgemein sagen, dass ein Datenmodell geprüft werden muss. Er könnte konkret prüfen, ob eine Tabelle existiert, welche Felder fehlen, welche API betroffen ist, ob ein Endpoint bereits vorhanden ist, ob ein Breaking Change droht und ob die UI überhaupt eine passende Eingabestruktur hat. Damit wird aus Knowledge später eine echte technische Quellenbasis.

Agentenpipeline Rollen-Auswertung Fünf Rollenoutputs
Vom Agentenlauf zur Rollen-Auswertung
Jetzt werden die konkreten Outputs der fünf Rollen sichtbar.

Die vorherigen Verarbeitungsschichten erzeugen für jede Rolle einen eigenen Agentenoutput. Diese Rollenoutputs zeigen Fachfokus, Risiko, Governance-Wirkung, Strukturqualität und Detaildaten des Runs.

Rollen-Auswertungen des Runs
Fünf Perspektiven auf denselben Change Request

Jede Rolle bewertet denselben Change Request aus ihrer eigenen Verantwortung. Dadurch entsteht ein mehrperspektivisches Bild aus Fachlichkeit, Produkt, Technik, Architektur und Qualitätssicherung.

BA
Business Analyst
Fachlicher Kern · Business Rules · Akzeptanzkriterien
▼
Output: JSONRisk: MEDIUMGovernance: Kein Veto, nicht kritisch
Governance-Wirkung: Der Business Analyst weist fehlende Business Rules, fehlende Akzeptanzkriterien und Prozessrisiken zum erweiterten Change Request aus. Seine Summary behauptet zugleich klar definierte Anforderungen; dieser Cross-Field-Widerspruch ist bei formal grünem Quality Guard eine fachliche Konsistenzlücke im Rollenoutput und wird in der kuratierten Sicht nicht als wahr übernommen. Massgeblich sind die ausgewiesenen Lücken.
▼Details anzeigen
Fehlende Business Rules
  • !Maximale Anzahl speicherbarer Rechnungsadressen pro Kunde ist nicht spezifiziert.
  • !Regel zur Standard-Rechnungsadresse ist nicht spezifiziert.
  • !Lösch- oder Deaktivierungsverhalten für Rechnungsadressen ist nicht spezifiziert.
  • !Gültigkeits- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse sind nicht spezifiziert.
  • !Regel zur Verwendung einer Rechnungsadresse in bestehenden Rechnungsprozessen ist nicht spezifiziert.
Fehlende Akzeptanzkriterien
  • ›Eine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.
  • ›Eine bestehende Rechnungsadresse kann geändert werden.
  • ›Eine bestehende Rechnungsadresse kann gelöscht oder deaktiviert werden, sofern fachlich erlaubt.
  • ›Eine Rechnungsadresse kann als Standard-Rechnungsadresse festgelegt werden, sofern diese Regel fachlich vorgesehen ist.
  • ›Bestehende Rechnungsprozesse bleiben nach der Erweiterung kompatibel.
  • ›Bestehende API-Schnittstellen werden nicht inkompatibel verändert.
  • ›Für jede Rechnungsadresse werden die im Original genannten Länder-, Steuer- und Validierungsregeln geprüft.
  • ›Ungültige Kombinationen aus Land, Steuerregel und Validierungsregel werden abgelehnt.
Offene Fragen
  • ?Gibt es eine maximale Anzahl von Rechnungsadressen pro Kunde?
  • ?Muss genau eine Standard-Rechnungsadresse existieren?
  • ?Welche Rechnungsadresse wird verwendet, wenn keine Standardadresse definiert ist?
  • ?Welche Pflichtfelder und Validierungsregeln gelten je Rechnungsadresse?
  • ?Was passiert mit bestehenden Rechnungen, wenn eine Rechnungsadresse geändert oder gelöscht wird?
Fachliche Business Rules, Akzeptanzkriterien und offene Fragen müssen vor Umsetzung geklärt werden.
PO
Product Owner
Business Value · MVP · Scope
▼
Output: JSONRisk: MEDIUMGovernance: Kein Veto, nicht kritisch
Governance-Wirkung: Der Product Owner liefert eine formale Governance-Bewertung (po_decision PARTIALLY_APPROVABLE, risk_level MEDIUM, Quality Guard OK). Raw-Inhalte wie die MVP-Empfehlung mit mindestens einer zusätzlichen Rechnungsadresse, die Verschiebung der Länder-, Steuer- und Validierungsregeln auf später oder eine Neudefinierung von API-Schnittstellen widersprechen teils dem Change Request und sind keine finalen Produktentscheidungen, keine Scope-Freigabe und keine Delivery-Grundlage.
▼Details anzeigen
Business Value / MVP / Scope
  • ›Mehrere Rechnungsadressen können den fachlichen Nutzen für Kunden mit unterschiedlichen Rechnungskontexten erhöhen.
  • !MVP-Fit und Scope-Abgrenzung müssen fachlich bestätigt werden.
  • !Keine expliziten Scope-Risiken aus dem Original ableitbar.
Offene Produktfragen
  • ?Welcher fachliche Nutzen soll im MVP zuerst abgedeckt werden?
  • ?Welche Regeln gehören zwingend in den MVP und welche können später folgen?
Business Value, MVP-Scope und Priorisierung vor Umsetzung klären.
PO Governance Mapping aktiv: Der Product Owner liefert in diesem Lauf eine formale Governance-Bewertung: po_decision PARTIALLY_APPROVABLE, risk_level MEDIUM, quality_guard_status OK. Konservatives Mapping aus dem MVP-1.1-Hardening; daraus wird keine automatische Freigabe abgeleitet, der Umsetzungsentscheid bleibt beim Governance-Gate (Tester-Veto). Hinweis zur Abgrenzung: Im Raw Content verbleiben eine MVP-Empfehlung mit mindestens einer zusätzlichen Rechnungsadresse, die Verschiebung der Länder-, Steuer- und Validierungsregeln auf später, obwohl sie Bestandteil des Change Requests sind, eine nicht belegte Abhängigkeit zu bestehenden Rechnungsprozessoptimierungen, eine Neudefinierung von API-Schnittstellen entgegen der geforderten Rückwärtskompatibilität, unbelegte Nutzungskontexte und Geschäftsszenarien sowie zusätzliche PascalCase-Strukturen neben den kanonischen PO-Feldern. Diese Inhalte sind keine finalen Produktentscheidungen, keine Scope-Freigabe und keine Delivery-Grundlage.
DEV
Developer
Datenmodell · Validierung · API
▼
Output: JSONRisk: HIGHGovernance: Critical Role
Governance-Wirkung: Kritische Rolle dieses Runs: technical_decision NOT_APPROVABLE, implementation_status NOT_IMPLEMENTABLE, risk_level HIGH. Deutlicher fachlicher Mehrwert, API-Versionierung, mögliche Breaking Changes, Migration, Default-Verhalten, Regelmodell, Gültigkeit, Versionierung, Auditierbarkeit, Ownership und Source of Truth werden behandelt. Die Raw-Aussage, die Rückwärtskompatibilität werde sichergestellt, ist zu sicher formuliert; kuratiert gilt, dass die Rückwärtskompatibilität eine verbindliche Anforderung ist, deren technische Erfüllung noch nicht nachgewiesen ist. Die Developer-Summary ist leer. Strenge technische Rollenposition, keine Aussage über die Pipeline-Stabilität.
▼Details anzeigen
Daten- & Validierungssicht
  • !Das Datenmodell für mehrere Rechnungsadressen pro Kunde muss konkretisiert werden.
  • !Pflichtfelder, Gültigkeitsregeln und zulässige Werte je Rechnungsadresse müssen geklärt werden.
  • ✕Fehlerfälle für ungültige, unvollständige oder widersprüchliche Rechnungsadressen müssen definiert werden.
  • ✕Das Verhalten bei fehlenden Pflichtangaben muss festgelegt werden.
Integrationsauswirkungen
  • ✕Auswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse und Datenflüsse müssen geprüft werden.
Offene technische Fragen
  • ?Welche Pflichtfelder gelten je Rechnungsadresse?
  • ?Wie werden ungültige oder unvollständige Rechnungsadressen behandelt?
Datenmodell, Validierungslogik, Fehlerfälle und Auswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse müssen vor Umsetzung fachlich geklärt werden.
SA
Solution Architect
Systemgrenzen · Ownership · Integration
▼
Output: JSONRisk: MEDIUMGovernance: Kein Veto, nicht kritisch
Governance-Wirkung: Formal stabil (architecture_decision PASS_WITH_WARNINGS, PARTIALLY_STABLE). Der kanonische Rollenoutput ist gegenüber dbf0 inhaltlich unverändert (kanonische Feldinhalte identisch) und behandelt die neue verbindliche Kompatibilitätsanforderung nicht in der nötigen Tiefe: betroffene bestehende APIs, Kompatibilitätsgarantien, API-Versionierungsstrategie, Migrations- und Übergangsstrategie, Regel-Ownership, Gültigkeit und Versionierung der Regelkontexte, Auswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse und Systemgrenzen für Alt- und Neufunktion fehlen. Auffälligste Rollen-Limitation dieses Laufs.
▼Details anzeigen
Systemgrenzen & Ownership
  • ✕Systemgrenzen für Verwaltung und Verwendung mehrerer Rechnungsadressen müssen geklärt werden.
  • ✕Datenverantwortung für Rechnungsadressen und deren fachliche Regeln muss geklärt werden.
Rückwärtskompatibilität / Integration
  • !Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und Integrationen muss bewertet werden.
Offene Architekturfragen
  • ?Offene Architekturfrage: Wo werden Länder-, Steuer- und Validierungsregeln fachlich verantwortet, versioniert und systemisch bereitgestellt?
  • ?Offene Architekturfrage: Welche bestehenden APIs sind betroffen und mit welcher Versionierungs-, Migrations- und Übergangsstrategie bleibt die geforderte Rückwärtskompatibilität gewährleistet?
Systemgrenzen, Datenverantwortung, Integrationen und Rückwärtskompatibilität vor Umsetzung absichern.
QA
Tester
Akzeptanzkriterien · Testfälle · Regression
▼
Output: JSONQA: REQUIRES_FIXESGovernance: Veto
Governance-Wirkung: Vetorolle dieses Runs: qa_decision REQUIRES_FIXES als strenge Rollenentscheidung. Der Output Contract greift kontrolliert, drei Alias-Zuordnungen, keine blockierten Einträge, summary und risks nachgefüllt. Fachlich vermischt test_scope Scope, Testfälle, Risiken und Prüfnachweise, test_cases enthält im Wesentlichen nur die Regression, konkrete Länder-, Steuer- und Validierungstests fehlen und die Kompatibilität ist nicht als Positiv-, Negativ- und Regressionstest ausgearbeitet. Die Differenz zur Referenz ist ein Vergleichsergebnis der Staffelung, kein Defekt.
▼Details anzeigen
Hinweis: Der Tester liefert in diesem Run verwertbare QA-Hinweise zu Akzeptanzkriterien, Fehlerfällen und Regression. Tester ist in diesem Run als Vetorolle ausgewiesen; die QA-Hinweise bleiben verwertbar. Tester Output Contract v1 aktiv (ENFORCED_WITH_WARNINGS): drei Alias-Zuordnungen (testbarkeit zu test_scope über den Controlled Variant Normalizer, regression zu test_cases, testdaten zu recommendations), keine blockierten Einträge in diesem Lauf, die Felder release_status und risk_level aus dem kanonischen Output entfernt, summary und risks nachgefüllt (risks als leere Liste), Raw Output vollständig erhalten. Die Anzahl der Zuordnungen allein ist keine Qualitätskennzahl; weniger Zuordnungen können auch einen einfacheren Rohoutput bedeuten. qa_decision REQUIRES_FIXES bleibt als strenge Rollenentscheidung erhalten.
Akzeptanzkriterien (aus konsolidiertem Report)
  • !Akzeptanzkriterien für Erfassen, Ändern, Löschen und Festlegen einer Standard-Rechnungsadresse müssen definiert werden.
Positive Testfälle
  • ✓Eine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.
Negative Testfälle / Fehlerfälle
  • ✕Ungültige, unvollständige oder doppelte Rechnungsadressen werden geprüft.
  • ✕Ungültige Länder-, Steuer- oder Validierungsregeln pro Rechnungsadresse werden abgelehnt.
Regression
  • ✕Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.
Regression bestehender APIs und Rechnungsprozesse muss vor Release geprüft werden.
▼ Auf eine Rolle klicken für Details
Von Rollenoutputs zu Requirement Intelligence
04 Role Intelligence→05 Requirement Intelligence
Rollenoutputs→ Klärungsbedarf→ RES-v1→ IREB-Präzisierung→ Offene Fragen

Die Rollen-Auswertungen werden nun verdichtet. Aus fachlichen Lücken, offenen Fragen, Produkt- und Technikhinweisen entsteht die Requirement-Sicht mit Anforderungstyp, RES-v1 Bewertung, IREB-Präzisierung und offenen Klärungen.

05
Requirement Intelligence
RES-v1 Bewertung, IREB-Präzisierung und Qualitätsanforderungen

Die Rollenoutputs aus 04 werden hier in eine Requirement-Sicht verdichtet. RES-v1 bleibt konservativ. Die IREB-Präzisierung macht den fachlichen Kern sichtbar, ohne neue Business Rules zu erfinden.

Original Change Request
Ein Kunde soll mehrere Rechnungsadressen speichern können. Pro Rechnungsadresse sollen eigene Länder-, Steuer- und Validierungsregeln unterstützt werden. Bestehende Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen müssen rückwärtskompatibel bleiben.
RES-v1 Bewertung
NO_MEANINGFUL_IMPROVEMENT

RES-v1 verändert das Original nicht frei, wenn keine sicher ableitbare zusätzliche Business Rule vorliegt. Das verhindert Halluzinationen und schützt davor, nicht belegte Fachlichkeit in das Requirement einzubauen.

Die vollständige IREB-Anforderungskomposition wird im Abschnitt „IREB-Satzschablonen-Präzisierung und Rollenbeiträge" ausgewiesen.

Fachliche Kernanforderung
IREB-Präzisierung des ursprünglichen Change Requests
Das System muss dem Kunden die Möglichkeit bieten, mehrere Rechnungsadressen seinem Kundenkonto zuzuordnen, zu speichern, zu ändern und zu verwalten.
Diese Formulierung präzisiert den fachlichen Kern des ursprünglichen Change Requests. Sie ersetzt den Original-Change-Request nicht und erfindet keine zusätzlichen Business Rules.
Vollständigkeit und Randbedingungen
  • RES-v1 erzeugt keinen freien alternativen Requirement-Vorschlag. Die IREB-Präzisierung macht den fachlichen Kern des vorhandenen Requirements sichtbar, ohne neue Business Rules zu erfinden.
  • Die vollständige präzisierte Anforderung besteht aus Kernanforderung plus expliziten Randbedingungen aus dem Original.
  • Die Kernanforderung allein ersetzt nicht den vollständigen Original-Change-Request.
  • Fachliche Randbedingung aus dem Original: Pro Rechnungsadresse müssen die genannten Länder-, Steuer- und Validierungsregeln berücksichtigt werden.
  • Kompatibilitätsanforderung aus dem Original: Das System muss bestehende APIs und bestehende Rechnungsprozesse rückwärtskompatibel halten.
MVP-2.0 · Geplanter Ausbaubereich
Qualitätsanforderungen (NFR) · Nicht im aktuellen Core-Report analysiert

Diese Qualitätsanforderungen sind als geplanter MVP-2.0-Ausbaubereich gekennzeichnet. Sie sind nicht als aktuelles Analyseergebnis dieses Core-Reports ausgewiesen und wurden noch nicht bewertet.

Performanz
MVP 2.0
Zuverlässigkeit
MVP 2.0
Benutzbarkeit
MVP 2.0
Sicherheit
MVP 2.0
Wartbarkeit
MVP 2.0
Übertragbarkeit
MVP 2.0
Offene Klärungen
Dedupliziert und normalisiert · Agent-Rohfragen im Detailbereich
  • Offene Produktentscheidung: Ob eine Standard-Rechnungsadresse erforderlich ist und wie sie fachlich wirkt, muss bestätigt werden.
  • Offene Produktentscheidung: Ob eine maximale Anzahl von Rechnungsadressen gilt, muss ohne festen Beispielwert fachlich bestätigt werden.
  • Offene Produktentscheidung: Zielgruppen, zusätzliche Nutzungskontexte, externe Quellen und zusätzliche Fachregeln sind durch den Change Request nicht bestätigt.
  • Welche API-Versionsstrategie soll bei der Einführung mehrerer Rechnungsadressen unter verbindlicher Rückwärtskompatibilität angewendet werden?
Agent-Rohfragen anzeigen▼

Originale Agent-Rohfragen aus dem Run, unbereinigt. Sie überschneiden sich teilweise mit den normalisierten Klärungen oben.

  • Offene Produktentscheidung: Ob eine Standard-Rechnungsadresse erforderlich ist und wie sie fachlich wirkt, muss bestätigt werden.Agent-Rohfrage
  • Offene Produktentscheidung: Ob eine maximale Anzahl von Rechnungsadressen gilt, muss ohne festen Beispielwert fachlich bestätigt werden.Agent-Rohfrage
  • Offene Produktentscheidung: Zielgruppen, Nutzungskontexte und zusätzliche Fachregeln sind durch den Change Request nicht bestätigt.Agent-Rohfrage
  • Offene Produktkontextfrage: Zusätzliche Nutzungskontexte und externe Quellen sind durch den Change Request nicht bestätigt.Agent-Rohfrage
  • Welche API-Versionsstrategie sollte angewendet werden, um mit der Hinzufügung von mehreren Rechnungsadressen zu verfahren?Agent-Rohfrage
  • Welche Länderregeln gelten je Rechnungsadresse?Agent-Rohfrage
  • Welche Steuerregeln gelten je Rechnungsadresse?Agent-Rohfrage
  • Welche Validierungsregeln, Default-Regeln und Ausnahmefälle gelten je Rechnungsadresse?Agent-Rohfrage
Von Requirement-Sicht zu Governance Gate
05 Requirement Intelligence→06 Governance Intelligence

Die präzisierte Requirement-Sicht wird nun auf Umsetzungsfähigkeit, Risiken und Governance geprüft.

06
Governance Intelligence
Das Governance Gate: Status, Severity, Vetorollen und Release Readiness
Governance Gate
Das Gate vor der Umsetzung · IREB Core Group
BLOCKED_BY_VETO Governance Status
HIGH Governance Severity
HIGH Höchste Eskalation
17 / 42 Kritisches Gewicht
0.4 Kritischer Anteil
CRITICAL Governance Stability
30
Release Readiness
BLOCKED_BY_VETO
RELEASE READINESS
30 / 100
Severity: HIGH Eskalation: HIGH Kritisches Gewicht: 17 / 42 Kritischer Anteil: 0.4 Stability: CRITICAL Vetorollen: Tester
→ Der Change Request darf in der aktuellen Form nicht umgesetzt werden.
Der Change Request ist fachlich nachvollziehbar, aber in der aktuellen Form nicht delivery-ready. Architektur, Testbarkeit, Business Rules und Governance müssen vor Umsetzung geklärt werden.
Keine zusätzliche Governance-Regel in diesem Run aktiviert.
Bewertungslogik und Herkunft anzeigen▼

Wie aus Agentenoutputs ein Governance Gate entsteht

Wer erzeugt die Governance-Bewertung?
Die finale Governance-Bewertung ist keine freie Einzelantwort des LLM. Die LLM-Agenten liefern rollenbezogene Analysen, Risiken, offene Fragen, Statushinweise und Begründungen. Danach werden diese Outputs durch Parser, Normalisierung und Governance-Konsolidierung ausgewertet.
KurzformDie KI liefert Rollenbeiträge. Die Governance-Logik konsolidiert daraus Status, Score, Veto und Release Readiness.
1LLM-Agenten
→
2Parser / JSON-Prüfung
→
3Normalisierung / Fallback
→
4Governance-Konsolidierung
→
5Release Readiness
→
6HTML-Report
Wie entsteht 30 / 100?
Der Release Readiness Score ist die verdichtete Umsetzungsreife dieses Runs. Er basiert auf den konsolidierten Rollenoutputs, kritischen Rollenbeiträgen, offenen Business Rules, Architektur- und Testbarkeitsrisiken, Vetorollen und Governance-Status.

Der Wert 30 / 100 bedeutet in dieser Darstellung, dass der Change Request aus Governance-Sicht aktuell deutlich nicht umsetzungsreif ist.
HerkunftDie Zahl stammt aus der Governance-Konsolidierung des Runs. Die HTML zeigt den im Run ausgewiesenen Release-Readiness-Wert und berechnet ihn nicht neu.
Was passiert, wenn andere Run-Daten verwendet werden?
Wenn ein anderer Run verwendet wird, werden andere Agentenoutputs, Risiken, Fallbacks, Rollenstatus und Governance-Bewertungen verarbeitet. Dadurch können sich Release Readiness, kritisches Gewicht, kritischer Anteil, Severity, Eskalation und Governance Status ändern.

Wenn weniger offene Business Rules auftreten, keine Vetorolle blockiert und die Architektur- und Testbarkeitssicht stabiler ist, kann der Release Readiness Score höher ausfallen. Wenn zusätzliche Vetos, Fallbacks oder kritische Risiken auftreten, kann der Score niedriger ausfallen oder der Status weiterhin blockiert bleiben.
KurzformDie HTML zeigt Werte aus dem konkreten Run. Sie darf Werte nicht frei erfinden.
Warum BLOCKED_BY_VETO?
BLOCKED_BY_VETO bedeutet, dass mindestens eine Vetorolle die Umsetzung blockiert. In diesem Run ist die folgende Vetorolle ausgewiesen: Tester. Dadurch wird der Change Request nicht nur als riskant bewertet, sondern aktiv für die Umsetzung gesperrt.
Kritisches Gewicht 17 / 42Das kritische Gewicht fasst die gewichteten kritischen oder blockierenden Beiträge des Runs zusammen. 17 von 42 bedeutet, dass ein wesentlicher Anteil der bewerteten Governance-Last als kritisch gewichtet ist.
Kritischer Anteil 0.40.4 entspricht 17 / 42. Damit liegen rund 40 Prozent der gewichteten Bewertung im kritischen Bereich.
Governance Severity HIGHDie Governance-Schwere wird als hoch bewertet.
Höchste Eskalation HIGHDer höchste konsolidierte Eskalationswert liegt auf hoher Stufe.
Governance Stability CRITICALDie Governance-Lage ist nicht stabil genug für eine Freigabe.
Quelle, Logik und Darstellung
Die angezeigten Governance-Werte stammen aus dem konkreten Run. Die HTML-Seite berechnet diese Werte nicht neu, sondern visualisiert und erklärt die im Run konsolidierten Ergebnisse.
LLM-Agentenliefern rollenbezogene Rohbeiträge, Risiken, offene Fragen und Begründungen.
Parser / JSON-Prüfungerkennen, ob ein Agentenoutput strukturiert verwertbar ist.
Normalisierung / Fallbackmarkieren verwertbare Outputs, Abweichungen und Non-JSON-Antworten.
Governance-Konsolidierungleitet daraus Status, Veto, kritisches Gewicht, kritischen Anteil, Severity, Eskalation und Release Readiness ab.
HTML-Reportstellt diese Werte lesbar dar und erklärt ihre Bedeutung für den Leser.
KurzformDie KI liefert Rollenbeiträge. Die Runtime prüft und konsolidiert. Der Report zeigt und erklärt die Run-Ergebnisse.
Fazit der Bewertungsherkunft

Die Bewertung entsteht aus dem konkreten Run. Die LLM-Agenten liefern Rollenanalysen. Die Governance-Konsolidierung leitet daraus Status, Score, Gewichtung, Veto und Release Readiness ab. Bei anderen Run-Daten können sich diese Werte ändern.

Diese Erklärung beschreibt die Herkunft und Interpretation der vorhandenen Governance-Werte. Sie ersetzt keine vollständige technische Scoring-Dokumentation.

Der Change Request kann fachlich sinnvoll sein und trotzdem nicht delivery-ready sein. Governance Intelligence bewertet Risiko-Level, Vetorollen, kritische Rollen, Governance Severity, Governance Status und Release Readiness Score.
Von Governance zu Pattern Intelligence
06 Governance Intelligence→07 Pattern Intelligence

Die Governance-Bewertung zeigt Risiken und Blocker. Pattern Intelligence macht mögliche Strukturmuster sichtbar, ohne eine Umsetzung freizugeben.

07
Pattern Intelligence
Wiederkehrende Lösungs- und Strukturmuster

Patterns helfen, die Lösung nicht frei zu erfinden, sondern an bekannten Strukturmustern auszurichten. Sie sind Empfehlungen, keine fertige Umsetzung.

Enterprise Pattern · Empfehlung
RBAC and Ownership Pattern
Rollenbasierte Zugriffskontrolle mit klarer Daten-Ownership für Rechnungsadressen und die je Adresse zugeordneten Länder-, Steuer- und Validierungsregeln. Adressiert offene Fragen zu Berechtigungen, Regelpflege, Verantwortlichkeiten und Standard-Rechnungsadresse und stützt die geforderte kontrollierte Weiterentwicklung bestehender Prozesse und Schnittstellen.
Enterprise Pattern · Empfehlung
Audit Trail Pattern
Revisionssichere Protokollierung aller Änderungen an Rechnungsadressen und ihren Regelkontexten. Unterstützt Nachvollziehbarkeit, Governance und die Klärung von Fehlfällen, einschliesslich der Nachweisführung bei Kompatibilitäts- und Migrationsfragen.
Empfohlene Komposition RBAC and Ownership Pattern + Audit Trail Pattern
Pattern-Empfehlungen sind keine Umsetzungsfreigabe. Sie machen Lösungsrichtungen strukturiert sichtbar; die Entscheidung bleibt beim Governance Gate und der Delivery Pipeline.
Von Pattern Intelligence zu Story Intelligence
07 Pattern Intelligence→08 Story Intelligence

Aus Requirement, Rollenbeiträgen, Governance und Patterns entsteht nun ein agiler Story-Kandidat mit klarer Abgrenzung zur Delivery Pipeline.

08
Story Intelligence
Vom Requirement zum agilen Story-Kandidaten

Aus Requirement Intelligence, Governance-Bewertung und Rollenbeiträgen entsteht ein fachlich abgeleiteter agiler Story-Kandidat. Dieser Bereich zeigt Epic-Vorschlag, User Story 1, Akzeptanzkriterien, offene Business Rules, DoR-Entwurf, DoD-Entwurf und Testhinweise. Die Story ist fachlich abgeleitet, aber noch nicht delivery-ready.

Epic-Vorschlag User Story 1 Fachlich abgeleitet Nicht delivery-ready BLOCKED_BY_VETO Kein freigegebenes Jira-Artefakt
EPICVorschlag · Container für den Story-Kandidaten
Mehrere Rechnungsadressen mit regelbasierter Rechnungsverarbeitung
Business Outcome Das System soll Kunden ermöglichen, mehrere Rechnungsadressen im Kundenkonto zu verwalten und pro Rechnungsadresse relevante Länder-, Steuer- und Validierungsregeln zu berücksichtigen. Status Fachlich abgeleitet, aber nicht delivery-ready. Boundary Kein freigegebenes Jira-Epic.
Fachlich abgeleitet · nicht delivery-ready
Zentrales agiles Artefakt
User Story 1
Fachlich abgeleiteter Story-Kandidat
Epic: Mehrere Rechnungsadressen mit regelbasierter Rechnungsverarbeitung
BLOCKED_BY_VETO
AlsKunde
möchte ichmehrere Rechnungsadressen in meinem Kundenkonto verwalten können
damitRechnungen je nach Land, Steuerregel und Rechnungskontext korrekt verarbeitet werden können.
Fachlich abgeleitet Nicht delivery-ready BLOCKED_BY_VETO Kein Jira-ready Artefakt
Als Kunde möchte ich mehrere Rechnungsadressen in meinem Kundenkonto verwalten können, damit Rechnungen je nach Land, Steuerregel und Rechnungskontext korrekt verarbeitet werden können.

Diese User Story beschreibt Nutzerziel und fachlichen Nutzen, ist aber noch nicht zur Umsetzung freigegeben.

Story Readiness Board
Prüf- und Readiness-Bereich: Warum der Story-Kandidat noch nicht delivery-ready ist
Akzeptanzkriterien-Vorschlag
Vorschlag · nicht final · fachlich zu bestätigen
AC VorschlagEine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.
AC VorschlagEine bestehende Rechnungsadresse kann geändert werden.
AC VorschlagEine bestehende Rechnungsadresse kann gelöscht oder deaktiviert werden, sofern fachlich erlaubt.
AC VorschlagEine Rechnungsadresse kann als Standard-Rechnungsadresse festgelegt werden, sofern diese Regel fachlich vorgesehen ist.
AC VorschlagBestehende Rechnungsprozesse bleiben nach der Erweiterung kompatibel.
AC VorschlagBestehende API-Schnittstellen werden nicht inkompatibel verändert.
AC VorschlagFür jede Rechnungsadresse werden die im Original genannten Länder-, Steuer- und Validierungsregeln geprüft.
AC VorschlagUngültige Kombinationen aus Land, Steuerregel und Validierungsregel werden abgelehnt.
Offene Business Rules vor Delivery-Readiness
BR offenMaximale Anzahl speicherbarer Rechnungsadressen pro Kunde ist nicht spezifiziert.
BR offenRegel zur Standard-Rechnungsadresse ist nicht spezifiziert.
BR offenLösch- oder Deaktivierungsverhalten für Rechnungsadressen ist nicht spezifiziert.
BR offenPflichtfelder und Validierungsregeln je Rechnungsadresse müssen geklärt werden.
BR offenLänder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse müssen fachlich eindeutig definiert werden.
BR offenRegel zur Verwendung einer Rechnungsadresse in bestehenden Rechnungsprozessen ist nicht spezifiziert.
Diese offenen Business Rules verhindern Delivery-Readiness.
Readiness Checks
Definition of Ready · EntwurfDraft · not approved
  • ›Fachlicher Scope ist geklärt.
  • ›Offene Business Rules sind entschieden.
  • ›Akzeptanzkriterien sind fachlich bestätigt.
  • ›Datenmodell-Auswirkungen sind grob verstanden.
  • ›API- und Prozessauswirkungen sind bewertet.
  • ›Testdaten und Testfälle sind ableitbar.
  • ›Governance-Blocker sind geklärt oder bewusst akzeptiert.
Definition of Done · EntwurfDraft · not approved
  • ✓Die Funktion erfüllt die bestätigten Akzeptanzkriterien.
  • ✓Positive Testfälle sind erfolgreich durchgeführt.
  • ✓Negative Testfälle und Fehlerfälle sind geprüft.
  • ✓Regression bestehender Rechnungsprozesse und relevanter APIs ist geprüft.
  • ✓Relevante fachliche und technische Dokumentation ist aktualisiert.
  • ✓Keine offenen Blocker aus Architektur, Testing oder Governance bestehen.
Test- und Regression-Hinweise
✓ Positive Testfälle
  • ✓Neue Rechnungsadresse kann hinzugefügt werden.
  • ✓Bestehende Rechnungsadresse kann geändert werden.
! Negativ / Fehlerfälle
  • !Ungültige, unvollständige oder doppelte Rechnungsadressen werden geprüft.
✕ Regression / Release-Risiko
  • ✕Regression bestehender APIs und Rechnungsprozesse muss geprüft werden.
Testhinweise sind aus der Story ableitbar, aber Testfälle und Testdaten müssen vor Delivery konkretisiert werden.
Delivery Boundary
Diese Story ist nicht release-ready und nicht delivery-ready. Offene Business Rules sind noch nicht final entschieden. Die User Story ist noch keine freigegebene Jira- oder Delivery-Story. Finale Akzeptanzkriterien, finale Definition of Done und technische Tasks entstehen weiterhin über die Delivery Pipeline.
Core Analysis
erzeugt Story-Kandidat
→
Delivery Pipeline
erzeugt finale Delivery-Artefakte
Von Story Intelligence zu Solution Intelligence
08 Story Intelligence→09 Solution Intelligence

Der Story-Kandidat zeigt fachliches Ziel, offene Business Rules und Delivery-Grenzen. Solution Intelligence verdichtet daraus eine erste fachlich-technische Lösungsrichtung, ohne eine Umsetzung freizugeben.

09
Solution Intelligence
Lösungsskizze, Optionen und offene Lösungsentscheidungen

Aus Requirement, Governance, Pattern und Story entsteht hier keine fertige Lösung, sondern ein Lösungskorridor. Solution Intelligence zeigt, welche fachlich-technischen Richtungen plausibel sind und welche Entscheidungen vor Umsetzung noch offen bleiben.

Lösungskorridor
Die Lösung muss mehrere Rechnungsadressen und deren Regelkontexte abbilden und die verbindliche Randbedingung der Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen erfüllen. Ob und wie diese technische Erfüllung erreicht wird, ist im aktuellen Run nicht nachgewiesen und bleibt vor Delivery zu klären.
Berechtigung und Ownership
Berechtigungsmodell, Rollenrechte und Datenverantwortung müssen konkretisiert werden. Das empfohlene RBAC and Ownership Pattern liefert eine Strukturidee, aber keine fertige Umsetzung.
API- und Prozessauswirkungen
Bestehende Rechnungsprozesse, Datenflüsse und mögliche API-Auswirkungen müssen geprüft werden. Unklare Auswirkungen bleiben ein Umsetzungsrisiko.
Offene Lösungsentscheidungen
Maximale Anzahl, Standardadresse, Lösch- oder Deaktivierungsverhalten, Pflichtfelder, die fachlichen Inhalte und die Pflege der Länder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse, die API-Versionsstrategie sowie die Verwendung in bestehenden Rechnungsprozessen müssen vor Umsetzung entschieden werden.
Die Lösungsskizze ist eine Entscheidungsgrundlage. Sie ist keine technische Spezifikation und keine Umsetzungsfreigabe. Sie definiert keine finale API und kein finales Datenmodell.
Agent-Rohbeiträge anzeigen▼

Originale Lösungshinweise aus den Agentenläufen, teilweise mit unsauberen Formulierungen. Sie bleiben als Evidenz sichtbar.

  • !API-Auswirkung berücksichtigen: Schnittstellen müssen Regelkontext je Rechnungsadresse anzeigen oder ändern können, falls fachlich vorgesehen. Agent-Rohbeitrag
  • !Empfohlene Pattern-Komposition: RBAC and Ownership Pattern + Audit Trail Pattern. Agent-Rohbeitrag
  • !Architektur-Blueprint, Security Layer: Berechtigungen und Ownership zentral erzwingen. Agent-Rohbeitrag
  • !Architektur-Blueprint, Governance Layer: Governance-, Security- und Compliance-Regeln zentral bündeln. Agent-Rohbeitrag
  • !Architektur-Blueprint, Audit Layer: Alle relevanten Entscheidungen revisionssicher protokollieren. Agent-Rohbeitrag
Von Solution Intelligence zu Architecture Blueprint
09 Solution Intelligence→10 Architecture Blueprint Intelligence

Die Lösungsskizze wird nun in technische und fachliche Zielbereiche eingeordnet. Der Blueprint zeigt Verantwortungsbereiche und Architekturgrenzen, ersetzt aber kein technisches Design.

10
Architecture Blueprint Intelligence
Fachlich-technische Zielstruktur und Verantwortungsbereiche

Architecture Blueprint Intelligence ordnet die Lösungsskizze in technische und fachliche Zielbereiche ein. Die Layer zeigen, wo Verantwortung, Prüfung und spätere Spezifikation notwendig sind. Der Blueprint ist high-level und bleibt bewusst unterhalb einer technischen Detailarchitektur.

Security LayerBerechtigungen, Rollenrechte und Zugriff auf Rechnungsadressen müssen geregelt werden.
Governance LayerGovernance-, Security- und Compliance-Regeln werden zentral bewertet und dürfen nicht in Einzelentscheidungen verschwinden.
Audit LayerRelevante Änderungen an Rechnungsadressen müssen nachvollziehbar protokollierbar sein.
API LayerAPI-Auswirkungen und mögliche neue oder geänderte Endpunkte müssen geprüft werden. Aktuell ist noch keine finale API-Spezifikation vorhanden.
Data / Storage LayerDatenmodell, Tabellenstruktur, Pflichtfelder, Schlüssel, Historisierung und Validierungslogik müssen konkretisiert werden. Aktuell ist noch keine echte Datenbank-Introspektion angebunden.
Integration BoundaryAuswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse, Umsysteme und Rückwärtskompatibilität müssen geprüft werden.
Der Blueprint ist high-level. Er zeigt Zielstruktur, Verantwortungsbereiche und offene Architekturfragen. Er ersetzt kein technisches Design, keine OpenAPI-Spezifikation und kein Datenbankschema und basiert aktuell nicht auf echter Live-Datenbank- oder API-Introspektion.
Vom Blueprint zur Entscheidung
10 Architecture Blueprint Intelligence→11 Decision Intelligence

Die Architektur- und Lösungshinweise werden mit Governance, Risiken, Rollenbeiträgen und offenen Fragen zusammengeführt. Daraus entsteht der konsolidierte Entscheid.

11
Decision Intelligence
Konsolidierter Entscheid, Begründung, Risiken und nächste Schritte

Aus Rollenoutputs, Governance-Bewertung, Patterns und Story-Ableitung entsteht der konsolidierte Entscheid. Die Hauptansicht ist kuratiert, die originalen Agentenrisiken bleiben im Detailbereich erhalten.

Konsolidierter Entscheid
Der Change Request darf in der aktuellen Form nicht umgesetzt werden.
BLOCKED_BY_VETO
Status
30 / 100
Release Readiness
HIGH
Governance Severity
HIGH
Höchste Eskalation
Tester
Vetorollen
Begründung: Der Change Request ist fachlich nachvollziehbar, aber Architektur, Testbarkeit, Business Rules, Datenmodell, API-Auswirkungen und Governance sind noch nicht ausreichend geklärt.
Risikocluster 1
Regelmodell und fachliche Regelinhalte
Die fachlichen Inhalte der Länder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse fehlen; Gültigkeit, Versionierung, Auditierbarkeit, Ownership und Source of Truth der Regeln sind offene Anforderungen. Konkrete Regeln dürfen nicht erfunden werden.
Risikocluster 2
Fachliche Produktentscheidungen
Standard-Rechnungsadresse, Mindest- und Maximalanzahl, Zielgruppen, Nutzungskontexte und Regelpflege sind offene Produktentscheidungen und dürfen nicht als finale Business Rules behandelt werden. Ohne definierte Regel- und Akzeptanzkriterien bleibt die Anforderung nur teilweise entscheidungsreif.
Risikocluster 3
Rückwärtskompatibilität und API-Versionierung
Die Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen ist verbindlich gefordert, ihre technische Erfüllung ist im Run nicht nachgewiesen. Mögliche Breaking Changes, die API-Versionsstrategie, Migration und Übergangsverhalten sowie das Default-Verhalten bei fehlendem Regelkontext sind offen. In der Delivery-Relevance-Ableitung bleiben constraints und regression_hints leer (Compatibility Propagation Gap).
Risikocluster 4
Test- und Releasefähigkeit
Akzeptanzkriterien und Testvoraussetzungen sind nicht bestätigt, konkrete Regeltests fehlen und die Kompatibilität ist nicht als Positiv-, Negativ- und Regressionstest ausgearbeitet. Das Tester-Veto blockiert die Umsetzung, bis Testbarkeit und Release-Kriterien geklärt sind.
Risikocluster 5
Governance-Metadaten als Raw Evidence
release_status PARTIALLY_RELEASEABLE und risk_level MEDIUM aus dem Tester-Rohoutput bleiben ausserhalb des kanonischen Contracts (Governance Bridge) und dürfen nicht als Delivery-Freigabe gelesen werden.
Konflikte zwischen Rollen
DeveloperDeveloper blockiert wegen technischer Umsetzbarkeit.
TesterTester blockiert wegen fehlender Testbarkeit oder fehlender Release-Kriterien.
Agent-Risiken aus Rohdaten anzeigen▼

Die folgenden Einträge sind originale Risikoformulierungen aus den Agentenläufen. Einzelne Formulierungen können roh oder sprachlich unsauber sein. Sie bleiben als Evidenz sichtbar, dominieren aber nicht die kuratierte Entscheidung.

Medium · Business
Es fehlen Regeln zur Vermeidung von Duplikaten und ungültigen Adressen.Agent-Rohbeitrag
Offene Produktentscheidungen zu Mindestanzahl, Standardadresse, maximaler Anzahl und Regelpflege dürfen nicht als finale Business Rules behandelt werden.Agent-Rohbeitrag
Ohne definierte Regel- und Akzeptanzkriterien ist die Anforderung fachlich nur teilweise entscheidungsreif.Agent-Rohbeitrag
Risiko bei der Umsetzung des neuen Funktionalitäts, da es nicht klar ist, welche Auswirkungen dies auf bestehende Prozesse hat.Agent-Rohbeitrag
Medium · Testing
Es fehlen Validierungsregeln für das Format und die Gültigkeit der Adressdaten.Agent-Rohbeitrag
Fehlerbehandlung für widersprüchliche Länder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse ist offen.Agent-Rohbeitrag
Konkrete Länder-, Steuer- und Validierungsregeln dürfen nicht erfunden werden und bleiben offene Anforderungen.Agent-Rohbeitrag
Länder-, Steuer- und Validierungsregeln für jede Adresse sind komplex und müssen vorsichtig umgesetzt werden, um Fehlern zu vermeiden.Agent-Rohbeitrag
Tester governance metadata is preserved as raw evidence outside the canonical Tester contract: release_status, Governance-Risikostufe.Agent-Rohbeitrag
Low · Other
Es gibt keine klar definierten Fehlerbehandlungen für ungültige Adressdaten oder Duplikate.Agent-Rohbeitrag
Unklare Standard-Rechnungsadresse kann zu falscher Rechnungserstellung führen.Agent-Rohbeitrag
Nächste Klärungsschritte
Was vor einer möglichen Umsetzung geklärt werden muss
  1. 01Fehlende Business Rules, Datenregeln und Akzeptanzkriterien definieren.
  2. 02Business Value, MVP-Relevanz, Scope und Priorisierung klären.
  3. 03Datenmodell, Validierungen, technische Auswirkungen und Umsetzungsoptionen konkretisieren.
  4. 04Systemgrenzen, Datenhoheit, Storage-Verantwortung und Integrationsfolgen klären.
  5. 05Testdaten, Positivtests, Negativtests, Berechtigungstests und Regressionstests definieren.
Von Decision Intelligence zu Delivery Readiness
11 Decision Intelligence→12 Delivery Readiness Intelligence

Der Entscheid blockiert die Umsetzung in der aktuellen Form. Delivery Readiness zeigt, welche Artefakte und Klärungen vor einer echten Umsetzung noch fehlen.

12
Delivery Readiness Intelligence
Was vor Umsetzung noch fehlt
⚠
Keine Umsetzungsfreigabe
Der Change Request ist durch Vetorollen blockiert und nicht delivery-ready.
Keine freigegebene Delivery Story
Nicht freigegeben

Die User Story aus 08 ist fachlich abgeleitet, aber keine freigegebene Jira- oder Delivery-Story.

Finale Akzeptanzkriterien fehlen
Nicht erzeugt

Die Akzeptanzkriterien aus 08 sind Vorschläge. Finale Delivery-Akzeptanzkriterien entstehen erst in der Delivery Pipeline.

Finale Definition of Done fehlt
Nicht erzeugt

Der DoD-Entwurf aus 08 ist nicht final. Die finale Definition of Done entsteht in der Delivery Pipeline.

Technische Tasks fehlen
Nicht erzeugt

Technische Tasks werden in diesem Core-Gruppenlauf nicht erzeugt. Sie entstehen sinnvoll erst über die Delivery Pipeline.

Core Analysis
erzeugt Story-Kandidat, Risiken, Entscheid und Klärungsbedarf
→
Delivery Pipeline
erzeugt finale Delivery-Artefakte, technische Tasks, finale Akzeptanzkriterien und finale Definition of Done
Delivery Readiness ist nicht die Wiederholung von Story Intelligence. Dieser Abschnitt trennt bewusst fachliche Ableitung von echter Umsetzungsfreigabe. Die Core Analysis erzeugt eine Entscheidungsgrundlage. Die Delivery Pipeline erzeugt erst danach die umsetzbaren Artefakte.
Von Delivery Readiness zu Evidence Intelligence
12 Delivery Readiness Intelligence→13 Evidence Intelligence

Nach Entscheidung und Delivery-Abgrenzung zeigt Evidence Intelligence, worauf die kuratierte Hauptansicht basiert und welche Rohdaten als Nachvollziehbarkeit erhalten bleiben.

13
Evidence Intelligence
Kuratierte Hauptansicht und vollständige Nachvollziehbarkeit

Evidence Intelligence macht nachvollziehbar, worauf die kuratierte Entscheidung basiert. Die Hauptseite zeigt eine lesbare Entscheidungslogik. Der Evidence-Bereich hält Reportdaten, Agentenoutputs, Normalisierungen, Fallbacks und Rohdaten als prüfbare Grundlage bereit.

Die kuratierte Hauptansicht zeigt die Entscheidung. Evidence Intelligence zeigt, worauf diese Entscheidung basiert. Die Rohdaten werden nicht versteckt. Fallbacks, Normalisierungen und historische Rohbausteine bleiben nachvollziehbar.
Was für MVP 1.1 angepasst wurde
Die acht Anpassungen, mit denen die MVP-1.1-Pipeline für kontrollierte qwen2.5:7b-Vergleichsläufe gehärtet wurde. Spätere Härtungen sind Präzisierungen innerhalb dieser acht Punkte, keine neunte Anpassung. Wirkung in diesem Lauf belegt: drei Alias-Zuordnungen bei aktivem Variant Normalizer, keine blockierten Einträge, vollständige PO-Governance, Context Purity ohne Detektorbefund. Limitationen dieses Laufs (Deduplication unter CR-Stufe 2, kanonische Tester-Vollständigkeit) sind innerhalb der acht Punkte und im Post-Staffelungs-Backlog dokumentiert.
1. Tester Output Contract v1
qwen lieferte beim Tester wechselnde Feldnamen und teils rollenfremde Felder. Der Output-Vertrag erhält den Raw Output, erzwingt kanonische Felder und blockiert unsichere Inhalte. In diesem Lauf: Status ENFORCED_WITH_WARNINGS, keine blockierten Einträge, die Felder release_status und risk_level aus dem kanonischen Output entfernt, summary und risks nachgefüllt (risks als leere Liste), Raw Output erhalten.
2. Alias Mapping
qwen liefert deutsche, englische und gemischte Feldnamen-Varianten. Diese werden kontrolliert auf stabile Tester-Felder abgebildet. In diesem Lauf drei Zuordnungen: testbarkeit zu test_scope, regression zu test_cases, testdaten zu recommendations. Die Anzahl der Zuordnungen allein ist keine Qualitätskennzahl.
3. Controlled Variant Normalizer
Eine interne Tester-Normalisierungsschicht erkennt typische Muster, ohne die Guards zu lockern. In diesem Lauf aktiv bei der Zuordnung von testbarkeit zu test_scope. Limitation: testfallartige und risikoartige Inhalte verbleiben teilweise in test_scope; die weitere Trennung bleibt Post-Staffelungs-Backlog.
4. PO Governance Mapping
Ein konservatives Mapping für po_decision und risk_level, ohne automatische Freigabe. In diesem Lauf greift es vollständig: po_decision PARTIALLY_APPROVABLE, risk_level MEDIUM, Quality Guard OK.
5. Tester Governance Bridge
release_status und risk_level aus Tester-Rohdaten dürfen nicht als Delivery-Freigabe missverstanden werden. Sie bleiben als Raw Evidence und Governance-Metadaten erhalten. In diesem Lauf sichtbar als Medium-Testing-Hinweis und im Contract-Block (removed_fields: release_status, risk_level).
6. Report Semantics Deduplication
Der Abschnitt Tester QA Decision Semantics wird genau einmal gerendert. Limitation in diesem Lauf: Derselbe Regressionstext erscheint mehrfach unter Testbarkeit, Regression und Empfehlung; die Deduplication ist unter CR-Stufe 2 nicht vollständig stabil. Dokumentiert als Audit-Hinweis, Post-Staffelungs-Backlog.
7. No-Model Regression Tests
Für Enforcer, Variant Normalizer, Governance Mapping und Report-Semantik existieren No-Model-Tests. Contract- und Report-Stabilität sind prüfbar, ohne jedes Mal qwen laufen zu lassen.
8. Knowledge SMART_ROUTING
Der stabile Referenzlauf erfolgt mit Knowledge SMART_ROUTING. Auch dieser Vergleichslauf der CR-Stufe 2 nutzt SMART_ROUTING.
Diese HTML-Version ist die kuratierte Reportansicht dieses Laufs. Die vollständige Evidence bleibt in den Run-Artefakten erhalten und ist die massgebliche Referenz: full_evidence_report.md, agent_results.json, metadata.json, runtime_timing.json, run_summary.json, purity_score.json, context_purity.json, run_score.json und delivery_relevance.json. Die zusätzlichen Evidence-Akkordeons im HTML sind konzeptuell vorgesehen.
Full-Evidence-Ausbau
Welche Evidenzbereiche künftig getrennt sichtbar werden sollen
Aktuell sichtbarKonsolidierter Entscheidungsreport
Konzeptuell vorgesehenVollständige Agentenberichte
Konzeptuell vorgesehenNormalisierung und Fallbacks
Konzeptuell vorgesehenAgent Results JSON
Konzeptuell vorgesehenOriginale Rohdaten
Konsolidierter Reportauszug ▼
Rohdaten-Hinweis
Dieser Bereich zeigt den konsolidierten Reportauszug aus dem aktuellen Evidence-Paket. Historische Fallback-Bausteine und rohe Agentenformulierungen bleiben als Evidenz sichtbar. Rohdaten können historische Fallback-, Encoding- oder Agenten-Artefakte enthalten. Die kuratierte Hauptansicht trennt fachliche Interpretation und Rohdaten.
Run: runs/run_2026-07-19_00-37-44_b6a0

# DECISION-LAB / AGENT SWARM INTELLIGENCE

## Entscheidungsreport

## Gruppe
TEST - IREB Core Group

## Change Request
Ein Kunde soll mehrere Rechnungsadressen speichern können. Pro Rechnungsadresse sollen eigene Länder-, Steuer- und Validierungsregeln unterstützt werden. Bestehende Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen müssen rückwärtskompatibel bleiben.

## Knowledge-Kontext
aktiviert (j, SMART_ROUTING)

## Report
######################################################################
KONSOLIDIERTER ENTSCHEIDUNGSREPORT
######################################################################


## Requirement Evolution
- Hinweis: Requirement Recommendation nach RES-v1, IREB-Satzschablonen-orientiert.
- Status: CLARIFICATION_REQUIRED
- Requirement Type: FUNCTIONAL

### Original
- Ein Kunde soll mehrere Rechnungsadressen speichern können. Pro Rechnungsadresse sollen eigene Länder-, Steuer- und Validierungsregeln unterstützt werden. Bestehende Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen müssen rückwärtskompatibel bleiben.

### RES-v1 Bewertung
- Hinweis: Die vollständige IREB-Anforderungskomposition wird im Abschnitt „IREB-Satzschablonen-Präzisierung und Rollenbeiträge“ ausgewiesen.
- Die konservative RES-v1-Bewertung erzeugt keinen separaten alternativen Requirement-Vorschlag.
- Begründung: RES-v1 verändert das Original nicht frei, wenn keine sicher ableitbare zusätzliche Business Rule vorliegt. Die vollständige IREB-Anforderungskomposition wird im Abschnitt „IREB-Satzschablonen-Präzisierung und Rollenbeiträge“ ausgewiesen.
- Status: NO_MEANINGFUL_IMPROVEMENT

### Offene Klärungen
- Offene Produktentscheidung: Ob eine Standard-Rechnungsadresse erforderlich ist und wie sie fachlich wirkt, muss bestätigt werden.
- Offene Produktentscheidung: Ob eine maximale Anzahl von Rechnungsadressen gilt, muss ohne festen Beispielwert fachlich bestätigt werden.
- Offene Produktentscheidung: Zielgruppen, Nutzungskontexte und zusätzliche Fachregeln sind durch den Change Request nicht bestätigt.
- Offene Produktkontextfrage: Zusätzliche Nutzungskontexte und externe Quellen sind durch den Change Request nicht bestätigt.
- Welche API-Versionsstrategie sollte angewendet werden, um mit der Hinzufügung von mehreren Rechnungsadressen zu verfahren?


## Verbesserter Requirement-Vorschlag

Status: Nicht ableitbar.

Ein verbesserter Requirement-Vorschlag kann nicht stabil abgeleitet werden, weil keine stabile IREB-Kernanforderung im Report vorhanden ist.

### Ergänzende Business Rules für Delivery-Readiness

- Keine ergänzenden Business Rules aus dem aktuellen Report ableitbar.

### Akzeptanzkriterien-Vorschlag

- Keine finalen Akzeptanzkriterien aus dem aktuellen Report ableitbar.

### Abgrenzung

- Keine Business Rules wurden erfunden oder finalisiert.
- Keine freigegebene Delivery-/Jira-Story.
- Finale Akzeptanzkriterien, Definition of Done und technische Tasks bleiben Aufgabe der Delivery Pipeline.


## IREB-Satzschablonen-Präzisierung und Rollenbeiträge

Dieser Abschnitt ist getrennt von der konservativen RES-v1 Requirement Recommendation.
RES-v1 darf NO_MEANINGFUL_IMPROVEMENT liefern. Die IREB-Satzschablonen-Sicht präzisiert den fachlichen Kern und macht explizite Randbedingungen aus dem Original sichtbar, ohne neue Business Rules zu erfinden.

### Original

- Ein Kunde soll mehrere Rechnungsadressen speichern können. Pro Rechnungsadresse sollen eigene Länder-, Steuer- und Validierungsregeln unterstützt werden. Bestehende Rechnungsprozesse und API-Schnittstellen müssen rückwärtskompatibel bleiben.

### Vollständige IREB-Anforderungskomposition

**Kernanforderung**

- Das System muss dem Kunden die Möglichkeit bieten, mehrere Rechnungsadressen seinem Kundenkonto zuzuordnen, zu speichern, zu ändern und zu verwalten.

**Fachliche Randbedingungen**

- Das System muss pro Rechnungsadresse eigene Länder-, Steuer- und Validierungsregeln berücksichtigen.

**Kompatibilitätsanforderungen**

- Das System muss bestehende APIs und bestehende Rechnungsprozesse rückwärtskompatibel halten.

**Vollständigkeitshinweis**

- Die vollständige präzisierte Anforderung besteht aus Kernanforderung plus expliziten Randbedingungen aus dem Original.
- Die Kernanforderung allein ersetzt nicht den vollständigen Original-Change-Request.

### Rollenbeiträge

### Business Analyst

**Fachliche Lücken und Klärungsbedarf**

**Fehlende Business Rules**

- Maximale Anzahl speicherbarer Rechnungsadressen pro Kunde ist nicht spezifiziert.
- Regel zur Standard-Rechnungsadresse ist nicht spezifiziert.
- Lösch- oder Deaktivierungsverhalten für Rechnungsadressen ist nicht spezifiziert.
- Gültigkeits- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse sind nicht spezifiziert.
- Regel zur Verwendung einer Rechnungsadresse in bestehenden Rechnungsprozessen ist nicht spezifiziert.
- Länder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse müssen fachlich eindeutig definiert werden.
- Rückwärtskompatibilität bestehender APIs muss als verbindliche Randbedingung geklärt werden.
- Rückwärtskompatibilität bestehender Rechnungsprozesse muss als verbindliche Randbedingung geklärt werden.

**Fehlende Akzeptanzkriterien**

- Eine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.
- Eine bestehende Rechnungsadresse kann geändert werden.
- Eine bestehende Rechnungsadresse kann gelöscht oder deaktiviert werden, sofern fachlich erlaubt.
- Eine Rechnungsadresse kann als Standard-Rechnungsadresse festgelegt werden, sofern diese Regel fachlich vorgesehen ist.
- Bestehende Rechnungsprozesse bleiben nach der Erweiterung kompatibel.
- Für jede Rechnungsadresse werden Länder-, Steuer- und Validierungsregeln geprüft.
- Ungültige Kombinationen aus Land, Steuerregel und Validierungsregel werden abgelehnt.
- Die Erweiterung darf bestehende APIs nicht inkompatibel verändern.
- Die Erweiterung darf bestehende Rechnungsprozesse nicht inkompatibel verändern.

**Offene Fragen**

- Gibt es eine maximale Anzahl von Rechnungsadressen pro Kunde?
- Muss genau eine Standard-Rechnungsadresse existieren?
- Welche Rechnungsadresse wird verwendet, wenn keine Standardadresse definiert ist?
- Welche Pflichtfelder und Validierungsregeln gelten je Rechnungsadresse?
- Was passiert mit bestehenden Rechnungen, wenn eine Rechnungsadresse geändert oder gelöscht wird?
- Welche Länder-, Steuer- und Validierungsregeln gelten pro Rechnungsadresse?
- Welche Regeln gelten bei widersprüchlichen Länder-, Steuer- oder Validierungsangaben?
- Welche bestehenden APIs sind von mehreren Rechnungsadressen betroffen?
- Welche bestehenden Rechnungsprozesse dürfen durch die Erweiterung nicht verändert werden?

**Empfehlung**

- Fachliche Business Rules, Akzeptanzkriterien und offene Fragen müssen vor Umsetzung geklärt werden.

### Product Owner

**Business Value / MVP / Scope Sicht**

- Mehrere Rechnungsadressen können den fachlichen Nutzen für Kunden mit unterschiedlichen Rechnungskontexten erhöhen.

**MVP-Fit / Scope**

- MVP-Fit und Scope-Abgrenzung müssen fachlich bestätigt werden.

**Scope- oder Delivery-Risiken**

- Länder-, Steuer- und Validierungsregeln erhöhen den fachlichen Scope und müssen priorisiert werden.
- Kompatibilität bestehender APIs oder Rechnungsprozesse kann Auswirkungen auf MVP-Scope und Releaseplanung haben.

**Offene Produktfragen**

- Welcher fachliche Nutzen soll im MVP zuerst abgedeckt werden?
- Welche Regeln gehören zwingend in den MVP und welche können später folgen?

**Empfehlung**

- Business Value, MVP-Scope und Priorisierung vor Umsetzung klären.

### Developer

**Daten-, Validierungs- und Fehlerfallsicht**

- Das Datenmodell für mehrere Rechnungsadressen pro Kunde muss konkretisiert werden.
- Pflichtfelder, Gültigkeitsregeln und zulässige Werte je Rechnungsadresse müssen geklärt werden.
- Länder-, Steuer- und Validierungsregeln müssen je Rechnungsadresse eindeutig modelliert und geprüft werden.

**Fehlerfälle**

- Fehlerfälle für ungültige, unvollständige oder widersprüchliche Rechnungsadressen müssen definiert werden.
- Das Verhalten bei fehlenden Pflichtangaben muss festgelegt werden.

**Integrationsauswirkungen**

- Bestehende APIs müssen auf Rückwärtskompatibilität geprüft werden.
- Auswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse und Datenflüsse müssen geprüft werden.

**Offene technische Fragen**

- Welche Pflichtfelder gelten je Rechnungsadresse?
- Wie werden ungültige oder unvollständige Rechnungsadressen behandelt?
- Welche Länder-, Steuer- und Validierungsregeln gelten pro Rechnungsadresse?

**Empfehlung**

- Datenmodell, Validierungslogik, Fehlerfälle und Auswirkungen auf bestehende Rechnungsprozesse müssen vor Umsetzung fachlich geklärt werden.

### Software - Solution Architect

**Systemgrenzen, Ownership und Rückwärtskompatibilität**

- Systemgrenzen für Verwaltung und Verwendung mehrerer Rechnungsadressen müssen geklärt werden.
- Verantwortung für Länder-, Steuer- und Validierungsregeln muss fachlich und systemisch abgegrenzt werden.

**Ownership / Datenflüsse**

- Datenverantwortung für Rechnungsadressen und deren fachliche Regeln muss geklärt werden.

**Rückwärtskompatibilität / Integration**

- Bestehende APIs müssen rückwärtskompatibel bleiben.
- Bestehende Rechnungsprozesse dürfen nicht inkompatibel verändert werden.

**Offene Architekturfragen**

- Wo werden Länder-, Steuer- und Validierungsregeln fachlich verantwortet?
- Welche bestehenden APIs sind betroffen und welche Kompatibilitätsgarantien gelten?
- Welche bestehenden Rechnungsprozesse sind betroffen?

**Empfehlung**

- Systemgrenzen, Datenverantwortung, Integrationen und Rückwärtskompatibilität vor Umsetzung absichern.

### Tester

**Testbarkeit, Akzeptanzkriterien und Regression**

- Akzeptanzkriterien für Erfassen, Ändern, Löschen und Festlegen einer Standard-Rechnungsadresse müssen definiert werden.
- Länder-, Steuer- und Validierungsregeln werden je Rechnungsadresse geprüft.
- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.
- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.

**Positive Testfälle**

- Eine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.

**Negative Testfälle / Fehlerfälle**

- Ungültige, unvollständige oder doppelte Rechnungsadressen werden geprüft.
- Ungültige Länder-, Steuer- oder Validierungsregeln pro Rechnungsadresse werden abgelehnt.

**Regression**

- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.
- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.
- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.

**Offene QA-Fragen**

- Welche Testdaten werden für Länder-, Steuer- und Validierungsregeln benötigt?

**Empfehlung**

- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.
######################################################################
DELIVERY-ARTEFAKTE
######################################################################


## User Story Paket

Hinweis: Der aktuelle Core-Report leitet aus dem aktuellen Change Request genau eine fachliche User Story ab. Spätere Entwicklungsstufen können mehrere User Stories aus längeren Inputs ableiten.

### Epic-Vorschlag

Mehrere Rechnungsadressen mit regelbasierter Rechnungsverarbeitung

Das System soll Kunden ermöglichen, mehrere Rechnungsadressen im Kundenkonto zu verwalten und pro Rechnungsadresse relevante Länder-, Steuer- und Validierungsregeln zu berücksichtigen.

Status: Fachlich abgeleitet, aber nicht delivery-ready.

### User Story 1

Status: Fachlich abgeleitet, aber nicht delivery-ready.

Governance: BLOCKED_BY_VETO

Release Readiness Score: siehe Abschnitt Entscheidungsstatus

Diese User Story wurde aus dem Requirement und der IREB-Präzisierung abgeleitet. Sie beschreibt Nutzerziel und fachlichen Nutzen, ist aber noch nicht zur Umsetzung freigegeben.

Hinweis: Delivery-fähige Artefakte, Jira-ready User Stories und Technical Tasks entstehen weiterhin über die Delivery Pipeline.

#### Story

Als Kunde möchte ich mehrere Rechnungsadressen in meinem Kundenkonto verwalten können, damit Rechnungen je nach Land, Steuerregel und Rechnungskontext korrekt verarbeitet werden können.

#### Explizite Randbedingungen

- Pro Rechnungsadresse müssen die im Original genannten Länder-, Steuer- und Validierungsregeln berücksichtigt werden.

#### Akzeptanzkriterien-Vorschlag

- Eine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.
- Eine bestehende Rechnungsadresse kann geändert werden.
- Eine bestehende Rechnungsadresse kann gelöscht oder deaktiviert werden, sofern fachlich erlaubt.
- Eine Rechnungsadresse kann als Standard-Rechnungsadresse festgelegt werden, sofern diese Regel fachlich vorgesehen ist.
- Bestehende Rechnungsprozesse bleiben nach der Erweiterung kompatibel.
- Für jede Rechnungsadresse werden die im Original genannten Länder-, Steuer- und Validierungsregeln geprüft.
- Ungültige Kombinationen aus Land, Steuerregel und Validierungsregel werden abgelehnt.

#### Offene Business Rules vor Delivery-Readiness

- Maximale Anzahl speicherbarer Rechnungsadressen pro Kunde ist nicht spezifiziert.
- Regel zur Standard-Rechnungsadresse ist nicht spezifiziert.
- Lösch- oder Deaktivierungsverhalten für Rechnungsadressen ist nicht spezifiziert.
- Pflichtfelder und Validierungsregeln je Rechnungsadresse müssen geklärt werden.
- Regel zur Verwendung einer Rechnungsadresse in bestehenden Rechnungsprozessen ist nicht spezifiziert.
- Länder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse müssen fachlich eindeutig definiert werden.

#### Definition of Ready Entwurf

- Fachlicher Scope ist geklärt.
- Offene Business Rules sind entschieden.
- Akzeptanzkriterien sind fachlich bestätigt.
- Datenmodell-Auswirkungen sind grob verstanden.
- API- und Prozessauswirkungen sind bewertet.
- Testdaten und Testfälle sind ableitbar.
- Governance-Blocker sind geklärt oder bewusst akzeptiert.

#### Definition of Done Entwurf

- Die Funktion erfüllt die bestätigten Akzeptanzkriterien.
- Positive Testfälle sind erfolgreich durchgeführt.
- Negative Testfälle und Fehlerfälle sind geprüft.
- Regression bestehender Rechnungsprozesse und relevanter APIs ist geprüft.
- Relevante fachliche und technische Dokumentation ist aktualisiert.
- Keine offenen Blocker aus Architektur, Testing oder Governance bestehen.

#### Test- und Regression-Hinweise

Positive Testfälle:
- Eine neue Rechnungsadresse kann einem Kundenkonto hinzugefügt werden.
- Eine bestehende Rechnungsadresse kann geändert werden.

Negative Testfälle und Fehlerfälle:
- Ungültige, unvollständige oder doppelte Rechnungsadressen werden geprüft.
- Ungültige Länder-, Steuer- oder Validierungsregeln pro Rechnungsadresse werden abgelehnt.

Regression:
- Regression bestehender APIs und bestehender Rechnungsprozesse muss geprüft werden.

## Delivery-Readiness und Umsetzungsfreigabe

### Umsetzungsfreigabe
- Keine freigegebene Delivery-/Jira-Story.
- In diesem Core-Gruppenlauf wurden keine echten Delivery-Artefakte erzeugt.
- Finale Akzeptanzkriterien, Definition of Done und technische Tasks entstehen weiterhin über die Delivery Pipeline.
- Die aktuelle Auswertung fokussiert auf fachliche Ableitung, Governance, Risiken und Klärungsbedarf.

### Finale Akzeptanzkriterien
- Status: Finale Delivery-Akzeptanzkriterien werden in diesem Core-Gruppenlauf nicht erzeugt.
- Der Akzeptanzkriterien-Vorschlag ist im Abschnitt User Story Paket ausgewiesen.
- Finale Kriterien entstehen über die Delivery Pipeline.

### Finale Definition of Done
- Status: Eine finale Definition of Done wird in diesem Core-Gruppenlauf nicht erzeugt.
- Ein Definition-of-Done-Entwurf ist im Abschnitt User Story Paket ausgewiesen.
- Die finale Definition of Done entsteht über die Delivery Pipeline.

### Technische Tasks
- Status: In diesem Core-Gruppenlauf nicht erzeugt.
- Grund: Technische Tasks entstehen sinnvoll über die Delivery Pipeline.
- Hinweis: Der Core-Report liefert fachliche Ableitung, Risiken, Vorschläge und Entwürfe. Konkrete Tasks bleiben Delivery-Artefakte.

## 1. Kurzfazit
- Gruppe: TEST - IREB Core Group
- Beteiligte Rollen: Business Analyst, Product Owner, Developer, Software - Solution Architect, Tester
- Kritische Rollen: Developer, Tester
- Vetorollen: Tester
- Governance Severity: HIGH
- Governance Status: BLOCKED_BY_VETO
- Höchste Eskalation: HIGH
- Der Change Request ist durch mindestens eine Vetorolle blockiert.

## 2. Entscheidungsstatus
- Der Change Request ist durch mindestens eine Vetorolle blockiert.
- Kritisches Gewicht: 17 von 42
- Kritischer Anteil: 0.4
- Release Readiness Score: 30 von 100
- Governance Stability: CRITICAL

## 3. Zentrale Blocker
- Keine zentralen Blocker erkannt.

## 4. Wichtigste Risiken
### MEDIUM – BUSINESS
- Es fehlen Regeln zur Vermeidung von Duplikaten und ungültigen Adressen.
- Offene Produktentscheidungen zu Mindestanzahl, Standardadresse, maximaler Anzahl und Regelpflege dürfen nicht als finale Business Rules behandelt werden.
- Ohne definierte Regel- und Akzeptanzkriterien ist die Anforderung fachlich nur teilweise entscheidungsreif.
- Risiko bei der Umsetzung des neuen Funktionalitäts, da es nicht klar ist, welche Auswirkungen dies auf bestehende Prozesse hat.

### MEDIUM – TESTING
- Es fehlen Validierungsregeln für das Format und die Gültigkeit der Adressdaten.
- Fehlerbehandlung für widersprüchliche Länder-, Steuer- und Validierungsregeln je Rechnungsadresse ist offen.
- Konkrete Länder-, Steuer- und Validierungsregeln dürfen nicht erfunden werden und bleiben offene Anforderungen.
- Länder-, Steuer- und Validierungsregeln für jede Adresse sind komplex und müssen vorsichtig umgesetzt werden, um Fehlern zu vermeiden.
- Tester governance metadata is preserved as raw evidence outside the canonical Tester contract: release_status, Governance-Risikostufe.

### LOW – OTHER
- Es gibt keine klar definierten Fehlerbehandlungen für ungültige Adressdaten oder Duplikate.
- Unklare Standard-Rechnungsadresse kann zu falscher Rechnungserstellung führen.

## 5. Offene Fragen
- Offene Produktentscheidung: Ob eine Standard-Rechnungsadresse erforderlich ist und wie sie fachlich wirkt, muss bestätigt werden.
- Offene Produktentscheidung: Ob eine maximale Anzahl von Rechnungsadressen gilt, muss ohne festen Beispielwert fachlich bestätigt werden.
- Offene Produktentscheidung: Zielgruppen, Nutzungskontexte und zusätzliche Fachregeln sind durch den Change Request nicht bestätigt.
- Offene Produktkontextfrage: Zusätzliche Nutzungskontexte und externe Quellen sind durch den Change Request nicht bestätigt.
- Welche API-Versionsstrategie sollte angewendet werden, um mit der Hinzufügung von mehreren Rechnungsadressen zu verfahren?
- Welche Länderregeln gelten je Rechnungsadresse?
- Welche Steuerregeln gelten je Rechnungsadresse?
- Welche Validierungsregeln, Default-Regeln und Ausnahmefälle gelten je Rechnungsadresse?

## 6. Konflikte zwischen Rollen
- Developer blockiert wegen technischer Umsetzbarkeit.
- Tester blockiert wegen fehlender Testbarkeit oder fehlender Release-Kriterien.

- Erkannte Konfliktpaare:
- Developer ↔ Tester
- Tester ↔ Developer

## 7. Qualitäts- und Umsetzungsaspekte
- Fachliche Entscheidungsreife, Business Rules und Akzeptanzkriterien müssen geklärt werden.
- MVP-Scope, Business Value und Priorisierung müssen bewertet werden.
- Technische Umsetzbarkeit, Datenmodell und Validierungen müssen geklärt werden.
- Architektur-, Integrations-, Systemgrenzen- und Datenhoheitsrisiken müssen bewertet werden.
- Test- und Releasefähigkeit müssen durch Akzeptanzkriterien, Testdaten und Regressionstests abgesichert werden.

## 8. Governance Bewertung
- Mindestens eine Vetorolle blockiert den Change Request.
- Governance Severity: HIGH
- Governance Status: BLOCKED_BY_VETO
- Höchste Eskalationsstufe: HIGH

## 9. Empfehlung
- Der Change Request darf in der aktuellen Form nicht umgesetzt werden.

## 10. Lösungsskizze
- API-Auswirkung berücksichtigen: Schnittstellen müssen Regelkontext je Rechnungsadresse anzeigen oder ändern können, falls fachlich vorgesehen.
- Empfohlenes Enterprise Pattern: RBAC and Ownership Pattern
- Empfohlenes Enterprise Pattern: Audit Trail Pattern
- Empfohlene Pattern-Komposition: RBAC and Ownership Pattern + Audit Trail Pattern


## 10A. Architektur-Blueprint

### Security Layer
- Berechtigungen und Ownership zentral erzwingen.

### Governance Layer
- Governance-, Security- und Compliance-Regeln zentral bündeln.

### Audit Layer
- Alle relevanten Entscheidungen revisionssicher protokollieren.
## 11. Nächste Schritte
- Fehlende Business Rules, Datenregeln und Akzeptanzkriterien definieren.
- Business Value, MVP-Relevanz, Scope und Priorisierung klären.
- Datenmodell, Validierungen, technische Auswirkungen und Umsetzungsoptionen konkretisieren.
- Systemgrenzen, Datenhoheit, Storage-Verantwortung und Integrationsfolgen klären.
- Testdaten, Positivtests, Negativtests, Berechtigungstests und Regressionstests definieren.